8. Mescheder Hospiz- und Palliativtag am 18. Oktober im Kreishaus

[15.09.2017]

VORTRÄGE: "Ernährungstherapie in der Palliativmedizin" sowie „Patient ohne Verfügung – Das Geschäft mit dem Lebensende“

Wer aufgrund von Krankheit oder Alter nicht mehr lange zu leben hat, sollte nicht die Freude am Leben selbst verlieren. Seit dem Jahr 2010 organisieren daher Partner aus dem Bereich Pflege und Gesundheit die Hospiz- und Palliativtage in Meschede.

Denn ein zentrales Anliegen der palliativ - medizinischen Behandlung ist immer die bestmögliche Erhaltung der Lebensqualität der Patienten in ihrem heimischen Umfeld. Schwerstkranke Menschen sollen dadurch am Ende ihres Lebens die bestmögliche Erhaltung der Lebensqualität und Betreuung erhalten. Um das Lebensende würdevoll  zu begleiten, müssen Wünsche der erkrankten Menschen berücksichtigt werden und Angehörige, Pflegende und Ärzte eng zusammenarbeiten. „Uns geht es beim Mescheder Hospiz- und Palliativtag vor allem immer darum, persönlich mit den Betroffenen zu sprechen. Dabei wird oftmals Handlungsbedarf direkt und unbürokratisch geklärt und Informationslücken aufgedeckt“, so Petra Niermöller, Mitorganisatorin und Pflegedienstleiterin im St. Walburga-Krankenhaus Meschede.

Eines der wichtigen Themen „Wie lange möchte ich selbst lebenserhaltende medizinische Maßnahmen zulassen?“ wird Referent Dr. Matthias Thöns während des Hospiz- und Palliativtages sicherlich ansatzweise beantworten. Denn der Anästhesist, seit 1998 als niedergelassener Palliativmediziner tätig, ist stellvertretender Sprecher der Landesvertretung NRW der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, wird einen Vortrag zum Thema „Patient ohne Verfügung – Das Geschäft mit dem Lebensende“ halten.

Diesjähriges Schwerpunktthema der Veranstaltung im Mescheder Kreishaus ist die Ernährung für Palliativpatienten. Prof. Dr. Markus Masin von der Deutschen Stiftung Krankheitsbedingte Mangelernährung wird einen kurzweiligen Vortrag zum Thema „Die Ernährungstherapie als fester Bestandteil in der Palliativmedizin“ halten. Anschließend wird Marieke Hütten, Ernährungsexpertin im St. Walburga Krankenhaus Meschede praktische Tipps und Hintergrundinformationen zur Zubereitung von Mahlzeiten geben.

Der Mescheder Hospiz- und Palliativtag, der sich Jahr für Jahr mit ambitioniertem Programm gezielt an Betroffene sowie deren Familien, darüber hinaus sind Multiplikatoren aus sozialen Berufen, aber auch interessierte Zuhörer wendet, findet am 18. Oktober in der Zeit von 15 bis 18 Uhr statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung von Caritas, Diakonie, HSK, Palliativmedizinischer Konsiliardienst Soest-HSK und dem St. Walburga-Krankenhaus Meschede ist kostenlos.

 

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