Stomatherapie

Zum Leistungsspektrum der koloproktologischen Abteilung des St. Walburga-Krankenhauses gehören neben den analen-rektalen Eingriffen auch die großen abdominellen Dick- und Dünndarmoperationen, die entweder durch Laparotomie (Eröffnung der Bauchhöhle), zunehmend aber auch durch die Laparoskopie (Schlüssellochmethode), durchgeführt werden.

Diese Operationen können unter Umständen mit der Anlage eines vorübergehenden oder aber eines für immer verbleibenden künstlichen Darmausgangs (Anus praeter oder Stoma genannt) einhergehen.

Zur Unterstützung dieser Patienten bedarf es gerade am Anfang professioneller Pflege und Fürsorge. Deshalb entschied sich das St. Walburga-Krankenhaus dazu, Karl Philipp Krick, bis dahin Krankenpfleger auf der koloproktologischen Station, eine Fachweiterbildung zum Stomatherapeuten am Bildungszentrum Ruhr in Herne absolvieren zu lassen.

Ziel der Weiterbildung und somit Aufgabe des Fachkrankenpflegers ist es, Patienten mit einem künstlichen Darmausgang während ihres Krankenhausaufenthaltes psychisch aufgrund der neuen, gravierenden Veränderung zu betreuen und auf die Pflege des künstlichen Ausgangs sowie  den Umgang  mit dem Stoma zu Hause vorzubereiten. Ebenso werden Patienten mit Stuhlinkontinenz und chronischen Wunden von Herrn Krick betreut.

Zu den Sprechstundenzeiten in der Koloproktologischen Ambulanz (Telefon 0291.202-1501), jeweils dienstags und donnerstags von 9 - 12 Uhr, können die Betroffenen auch mit dem Stomatherapeuten reden. Außerhalb dieser Sprechstunden erfragen Sie bitte die Anwesenheit des Stomatherapeuten unter 0291.202-1050.