Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA)

Mit dem Umbau der dezentralen Operationseinheiten zu einem Zentral-OP im Jahre 1992 wurde gleichzeitig eine Zentralsterilisation im Untergeschoss des neuen OP-Traktes gebaut. Durch die Einführung des Medizinproduktegesetzes begannen die ersten Umstrukturierungen in der Wiederaufbereitung von Medizinprodukten.

Nach einem Umbau und der Modernisierung der Abteilung sowie der Inbetriebnahme der neuen Endoskopieaufbereitung verfügt die ZSVA heute über fünf validierte moderne Reinigungs- und Desinfektionsautomaten. Alle Medizinprodukte sind in einem EDV-System nach Risikobewertung, Art und Dauer der Sterilisation, Art der Verpackung und sämtlichen geforderten Daten abgespeichert, die sowohl als Einzelware für den Stationsbedarf und natürlich als Sieb-Set für die operative Medizin verwendet werden. Zwei validierte Dampfsterilisatoren laufen mit jährlich ca. 14.000 STE.

Das St. Walburga-Krankenhaus verfügt damit über eine hohe technisch genormte Ausstattung zur Wiederaufbereitung von Medizinprodukten bis hin zur Risikobewertung gemäß der gemeinsamen Empfehlung des Robert Koch Institutes, Berlin (KRINKO), und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte "Anforderung an die Hygiene bei Wiederaufbereitung von Medizinprodukten". Somit werden alle geforderten Normen erfüllt. Eine Erlaubnis der Aufbereitung für Dritte ist durch die Bezirksregierung (gemäß DIMDI) erteilt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZSVA verfügen über die benötigten Kenntnisse nach Durchlauf der Fachkundelehrgänge. Die Leitung der ZSVA obliegt Andreas Daus (FK III).

Seit 2005 wurde die ZSVA unseres Hauses durch ein akkreditiertes Unternehmen nach den Kriterien der DIN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Für Rücksprachen oder Informationen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.