Qualitäts- und klinisches Risikomanagement

Um gewünschte Qualität in den unterschiedlichen Bereichen der Behandlung und Betreuung im St. Walburga-Krankenhaus Meschede bieten zu können, sind optimierte Strukturen sowie geregelte, kontrolliert ablaufende Regularien notwendige Voraussetzung. Damit wir den Anforderungen der Patienten und Leistungsträger sowie gesetzlichen Vorgaben gerecht werden, wurden in einem mehrjährigen Prozess Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den jeweiligen Abteilungen geschult, neben den Grundlagen zum Fortbestand vorhandener Standards auch deren kontinuierliche Verbesserung innerhalb eines  schlüssigen Qualitätsmanagementsystems umzusetzen.

Dieses verfolgt im St. Walburga-Krankenhaus folgende Ziele:

  • Transparenz innerhalb der gesamten Organisation, um Stärken, Schwachstellen und Verbesserungspotenziale zu erkennen;
  • Erfüllung der Erwartungen interner Organisationsbelange (Träger, Klinikleitung, Mitarbeiter) sowie externer Interessen von Partnern (Patienten, Angehörige, einweisende Ärzte, Lieferanten)
  • Weiterentwicklung des Konzepts, um die ständig wachsenden Anforderungen des Marktes zu erfüllen
  • Begleitung aller relevanten Prozesse durch klinisches Risikomanagement – besonders unter dem Aspekt der Patientensicherheit   

Mit Hilfe des Qualitätsmanagements versuchen wir zum einen, eine hohe Patienten-, Mitarbeiter- und Einweiserzufriedenheit zu erreichen. Zum anderen versprechen wir uns von den Erhebungen eine gesteigerte Motivation der Beschäftigten, so dass Arbeitsabläufe noch effizienter gestaltet, darüber hinaus etwaige Fehler und deren Folgen tunlichst vermieden werden können – mit positiven Konsequenzen für das ohnehin schon breitgefächerte Leistungsspektrum unseres Hauses.

Das St. Walburga-Krankenhaus gehört seit 2012 als aktives Mitglied zum Internet-Verbund  „qualitätskliniken.de“. Hierbei handelt es sich um ein Benchmark-Instrumentarium, das für Patienten der teilnehmenden Kliniken in den Rubriken  „Patientenzufriedenheit“, „Einweiserzufriedenheit“, „medizinische Leistungsqualität“ und „Patientensicherheit“ deutliche Vergleichsmöglichkeiten schafft. Diese Anstrengungen um die Sicherheit der Patienten und Mitarbeiter werden seit dem 17. April 2014 vom Gemeinsamen Bundesausschuss gesetzlich mit der Einführung eines klinischen Risikomanagements gefordert.

Diesem Auftrag ist die Klinik - auch aus eigenem Interesse - ab 2012 auf verschiedenen Ebenen gezielt nachgekommen. Seit  2014 wurde diese Position dann dem Qualitätsmanagement zugeordnet. Alle relevanten risikoreichen Prozesse der Klinik werden kontinuierlich überwacht. Dort, wo Menschen arbeiten, können immer wieder Fehler unterschiedlichster Ausprägungen geschehen, durch klinisches Risikomanagement aber lassen sich sowohl deren Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Auswirkungen deutlich reduzieren.

Scheuen Sie sich also nicht, Ihre Kritik oder Ihr Lob auszusprechen. Dafür stehen Ihnen entweder der Postweg oder der Beschwerdebrief „Lob und Tadel“- welcher in jeder Abteilung und Station des Hauses ausliegt (Posteinwurf in den Briefkasten in der Eingangshalle)  - zur Verfügung. Auch können Sie das direkte Gespräch suchen, sich bei Fragen oder Anregungen zudem direkt an unsere Mitarbeiter wenden. Unsere Vorlage "Lob und Beschwerde" können Sie außerdem hier downloaden.

Leiter des Bereichs Qualitäts- und klinisches Risikomanagement ist Peter Schauerte - erreichbar unter der Rufnummer Tel. 0291.202-2460, E-Mail qm@walburga-krankenhaus.de

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St-Walburga-Krankenhaus_Lob_und_Beschwerden_2016-04.pdfpdf86.66 KB