Massage

Die Massage als wahrscheinlich älteste Heilkunst der Erde gilt auch als Urform der Behandlung verschiedenster Erkrankungen. Jeder von uns hat sie bereits oftmals eingesetzt, ohne dabei speziell an Massage zu denken:
Schmerzhafte Körperbereiche werden intuitiv gedrückt oder mit der Hand gestrichen, um eine Linderung der Beschwerden zu erreichen. Spezifisch und professionell ausgeführt wird die so genannte Klassische Massagetherapie von Masseuren und Physiotherapeuten.
 
Heute hat die Massage ihren festen Platz in der Medizin und dient sowohl der Prävention als auch der Therapie verschiedenster Erkrankungen.
Die Ursprünge des Wortes Massage finden sich so wohl im Griechischen (massein = kneten), im Hebräischen (Massa = belasten) als auch im Arabischen, hier bedeutet „massah“ so viel wie reiben oder streichen.
 
Wirkung der Massage

  • Lockerung von verspannter Muskulatur und Spannungsregulation
  • Durchblutungsverbesserung der Muskulatur
  • bessere Stoffwechselanregung der Muskulatur
  • verbesserte Dehnfähigkeit und Beweglichkeit
  • Schmerzlinderung
  • deutliche Steigerung des Wohlbefindens

Bindegewebemassage
Hierbei handelt es sich um die Massage reflektorischer Zonen im Bindegewebe.

Klassische Massage
Durch kräftiges Streichen, Kneten und Reiben werden selbst große Muskelgruppen wieder geschmeidig weich und gut durchblutet und der Stoffwechsel wird angeregt. Die Massage sollte keine Schmerzen verursachen, weil die Muskulatur sonst in eine Abwehrspannung fällt und die Wirkung ausbleibt.

Kolonmassage
Die Kolonbehandlung (Kolon=Dickdarm) ist ein massageähnliches Verfahren, durch das Tonus, Bewegungsfunktionen und Zirkulationsverhältnisse der Bauchorgane funktionsordnend beeinflusst werden. Die Methode greift an 5 festgelegten Punkten des Dickdarms an und orientiert sich in ihrem Tempo am Rhythmus der Atmung. Diese Massage regt die Beweglichkeit des Darmes an und beeinflusst oftmals Verstopfung und Blähbauch günstig.