Atemtherapie

Therapie mit dem Atem

Bei der Atemtherapie handelt es sich um Verfahren, die auf willkürlichem und unwillkürlichem Wege die Atmung verändern und beeinflussen und den Menschen zu bewusster Wahrnehmung seiner normalerweise unbewussten Atmung anleiten.

Das Atmungssystem des Menschen hält eine herausragende Rolle inne. Je geringer die Atemtiefe, desto geringer ist auch der Austausch an verbrauchter und frischer sauerstoffangereichter Atemluft. Nicht nur die ausgetauschte Luftmenge, sondern auch die Beeinflussung des Status im Inneren unseres Körpers spielt eine große Rolle. Oft fordern innere Anspannungen, häufig durch Stress ausgelöst (Erfolgsdruck, Existenzängste, Krankheit etc.) ihren nicht selten zu hohen Tribut. Verfahren der Atemtherapie können hier Linderung bringen und ihren Beitrag dazu leisten, das innere Gleichgewicht zu verbessern, damit das körpereigene Abwehrsystem zu stärken und somit den Menschen zu schützen und Wohlbefinden zu ermöglichen.

Ziele der Atemtherapie

  • Erlernen physiologischer Atmung
  • Kräftigung der Atemmuskulatur und allgemeine Leistungssteigerung
  • Erarbeiten verschiedener Entspannungs- und Lösungstechniken
  • Ventilationssteigerung
  • Atemerleichterung
  • Verhinderung von Komplikationen
  • Sekretlösung
  • Erlernen von Selbsthilfetechniken
  • Vermeidung von Atemfehlformen

Anwendungsgebiete, z.B.:

  • Asthma Bronchiale
  • Bronchiektasen
  • COPD
  • Bronchitis
  • Mukoviszidose/Cystische Fibrose
  • Stressbedingte Überlastungserscheinungen

Physiotherapeutische Interventionen

  • Einfluss durch atemerleichternde Ausgangsstellungen
  • Manuelle Techniken
  • Einsatz von Gerät
  • Atemgymnastik
  • Aufklärung über Selbsthilfetechniken