Narkoseverfahren

Anästhesie bedeutet Empfindungslosigkeit bzw. Betäubung. Die moderne Anästhesie bietet speziell auf die Patientenbedürfnisse abgestimmte Anästhesieverfahren:

  • Allgemeinanästhesie (Vollnarkose)
  • Regionalanästhesie (sie erstreckt sich auf die Betäubung bestimmter Körperabschnitte) mit einem Anteil von ca. 25%.
  • Kombination aus Allgemeinanästhesie und Regionalanästhesie

Bei größeren Eingriffen oder bei erhöhtem Risiko infolge von Vorerkrankungen führt der Anästhesist weitere Maßnahmen durch, die der umfassenden Überwachung der sogenannten Vitalfunktionen wie Atmung und Kreislauf dienen. (Anlegen von zentralen Venenkathetern etc.)
 
Bei bestimmten geplanten Eingriffen mit hohem Blutungsrisiko (z.B. Hüftendoprothese) wird ein spezielles Verfahren (maschinelle Blutautotransfusion) eingesetzt, um Fremdbluttransfusionen zu vermeiden. Dabei wird das Wundblut während und nach der Operation aufgefangen, bearbeitet und als Eigenblutkonserve dem Patienten zurückgegeben.

Heutzutage sind Narkosezwischenfälle oder Komplikationen während einer Operation selten, auch bei größeren und lang dauernden Eingriffen.

Allgemeinanästhesie (auch als Vollnarkose bekannt)

Die Allgemeinanästhesie / Narkose schaltet das Bewusstsein und die Schmerzempfindung im ganzen Körper aus. Der Patient befindet sich von Anfang bis Ende der Narkose in einem schlafähnlichen Zustand. Da auch die Atmung ausgeschaltet ist, muss eine künstliche Beatmung durchgeführt werden. Durch moderne Narkotika ist es möglich, dass der Patient schnell wieder aus der Narkose erwacht. Hauptvorteil der Allgemeinanästhesie ist die universelle Anwendbarkeit dieses Verfahrens. Es kann prinzipiell bei jeder Art von Operation eingesetzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des BDA (Berufsverband Deutscher Anästhesisten e. V.).