Dr. Ulrich Aumann (l) und Walter Kuhlmeyer mit ihren Frauen sowie mit Altabt Stephan Schröer OSB, der die Messe gehalten hat. Statt Abschiedsgeschenken hatten Dr. Aumann und Herr Kuhlmeyer um Spenden für die Gemeindearbeit gebeten, die der Altabt gerne entgegen nahm.

Zwei Führungskräfte des St. Walburga-Krankenhauses verabschiedet

[12.01.2011]

Zufrieden können Dr. Ulrich Aumann und Walter Kuhlmeyer mit ihrer Zeit am St. Walburga-Krankenhaus Meschede sein: Der eine blickt auf 14 Jahre als Chefarzt der Koloproktologie zurück, der andere auf zwei einhalb Jahre Geschäftsführertätigkeit. Zum Ende ihrer Dienstzeit wurden beide nun feierlich am 12. Januar verabschiedet.

1997 kam Dr. Ulrich Aumann als Chefarzt der Koloproktologie an das St. Walburga-Krankenhaus. Zuvor war er als Chefarzt in Balve tätig gewesen, und sein guter Ruf eilte ihm bereits voraus, als er nach Meschede kam. Viele Patienten folgten Dr. Aumann ins Hochsauerland, nur um sich von ihm behandeln zu lassen. Er baute die Koloproktologie im St. Walburga-Krankenhaus auf und machte sie erst zu der leistungsstarken und angesehen Abteilung, die sie heute ist. 14 Jahre lang setzte er alles daran, seine Abteilung medizinisch und technisch auf dem neuesten Stand zu halten, um seinen Patienten die bestmögliche Behandlung und seinen Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten.

Zusätzlich zu seiner Tätgkeit als Chefarzt war er auch jahrelang als Qualitätsmanagementleiter tätig. Hier leistete er regelrechte Pionierarbeit, als er das gesamte Krankenhaus 2005 erfolgreich zur Zertifizierung führte. Sein großes Ziel war es stets, ein Darmzentrum zu gründen. Dieses Ziel verlor er nie aus den Augen. So trug er schließlich durch seinen unermüdlichen Einsatz Ende 2010 maßgeblich zur Gründung des Darmzentrums Hochsauerland bei, was sein Ansehen nicht nur unter seinen medizinischen Kollegen nochmals gesteigert hat.

Walter Kuhlmeyer ist zwar keine 14 Jahre im Amt gewesen, doch was er in seinen zwei einhalb Jahren als Geschäftsführer erreicht hat, kann sich trotzdem sehen lassen. 2008 wurde er zur Unterstützung von Helmut Krampe ins Haus geholt, damit alle angefangenen Projekte bis zu dessen Ruhestand zu Ende gebracht werden konnten. Kuhlmeyer hat sich schwerpunktmäßig um strukturelle Änderungen im St. Walburga-Krankenhaus gekümmert. Prozesse wurden optimiert, um das Krankenhaus noch besser am Markt zu behaupten. Dazu gehörten die Zusammenlegung der Allgemein- und Viszeralchirurgie mit der Koloproktologie zu einer modernen und leistungsstarken Abteilung, aber auch die Gründung des Darmzentrums Hochsauerland.

Beide Führungskräfte, sowohl Aumann als auch Kuhlmeyer, zeichneten sich durch ihre offene und ehrliche Art gegenüber ihren Mitarbeitern aus. Für jedes Anliegen hatten sie ein offenes Ohr. Fachlich stets kompetent und menschlich nahbar waren sie beliebte Vorgesetzte.

Die Betriebsleitung des St. Walburga-Krankenhauses und die Geschäftsführung der Misericordia GmbH Krankenhausträgergesellschaft danken den beiden für ihren Einsatz und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.