Stolz präsentierten die sechzehn jungen Fachkräfte aus verschiedenen Gesundheitseinrichtungen der Region ihre Zertifikate als Praxisanleiterinnen: Soeben hatten sie in der Mescheder Verbund-Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus vom stellvertretenden Leiter Dieter Glaremin die begehrten Bescheinigungen ausgehändigt bekommen.

Weiterbildungskurs beeindruckte durch hohe Motivation: Praxisanleiterinnen erhielten ihre Zertifikate

[19.12.2013]

Das Schlückchen Sekt zur Feier des Tages schmeckte vorzüglich. Die sechzehn jungen Frauen hatten auch allen Grund, das Piccolöchen zu genießen: Mit dem Glas in der Hand stießen sie im Gebäude der Verbund-Pflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus nunmehr völlig entspannt an. Und wünschten einander viel Erfolg. Zuvor war unter kräftigem Applaus der gesamten Runde von Dieter Glaremin, dem stellvertretenden Leiter, das Zertifikat für die soeben frisch  erworbene Zusatz-Qualifikation verteilt worden. Jede Einzelne aus dem Kreis darf nun ab sofort als Praxisanleiterin den Branchennachwuchs beraten.

„Ganz schön ambitioniert, diese Aufgabe“, betonte Dozentin Heidelore Lessig. Berufsanfänger kompetent durch einen sich manchmal überstürzenden Stationsbetrieb zu navigieren, setze zum einen umfangreiches Wissen sowie immense Erfahrung voraus, zum anderen seien Souveränität, Konsequenz, Verantwortungsbereitschaft vonnöten. „Bisweilen gehört auch diplomatisches Geschick hierzu. Beachtlich, was die Kolleginnen leisten.“

Didaktischer Sachverstand

Seit Mai 2013 hatten die in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen der Region beschäftigten Fachkräfte damit begonnen, sich das notwendige Know-how für die angestrebte Weiterbildung anzueignen. Grundlagen-Kenntnisse in Pädagogik oder Psychologie zu erwerben, zählte dabei ebenso zum Anforderungsprofil wie die Notwendigkeit, didaktischen Sachverstand walten zu lassen.

Darüber hinaus musste die Gruppe während der Unterrichtseinheiten nachweisen, dass sie Lernprozesse kompetent zu organisieren oder Konfliktsituationen angemessen zu lösen versteht – Beurteilungskriterien, die souverän gemeistert wurden. Zudem galt es gesetzliche Fragen zu erörtern. Für die eingereichten Seminararbeiten erhielten die Absolventinnen am Ende reichlich Lob. Da galt es beispielsweise in den schriftlichen Abhandlungen überzeugend darzulegen, was bei der Vermittlung von Themen inhaltlich alles zu berücksichtigen ist.

Beachtliches Interesse

"Der Lehrgang mit ihnen“, wandte sich Lessig abschließend an die Zuhörerschar vor ihr, „hat Freude bereitet.“ Der Kurs, immerhin einer der größten seit Jahren, habe „beachtliches Interesse“ sowie „hohe Motivation“ gezeigt. Anna Kran aus dem Team der Olsberger Elisabeth-Klinik gab das Kompliment gleich zurück: „Wir fühlten uns in den vergangenen Wochen gut aufgehoben“, lautete die Dankesbotschaft an das Kollegium.

Die Namen der Kursteilnehmerinnen:

Beckmann, Jaenette; Gossmann, Carolin; Hennecke, Dorothee; Klahold, Sabine; Kran, Anna; Krewett, Katja; Kühler, Natalie; Luis, Kim Jennifer; Mester, Ann-Christin; Moseley, Christin; Nölke, Katharina; Rückert, Sabrina; Störmann, Vanessa; Wiedenstridt, Anna; Zappe, Anja; Zimmermann, Katharina;