An der Verbund-Krankenpflegeschule begannen jetzt 33 Kursteilnehmer ihre Ausbildung: Die Geschäftsführung des St. Walburga-Krankenhauses, das Lehrerkollegium sowie die Pflegedirektionen der auf Trägerebene beteiligten Kliniken wünschten den Absolventen allesamt einen guten Start - und viel Erfolg.
Die anfängliche Nervosität zu Beginn der Auftaktveranstaltung wich rasch lockeren Gesprächen. Denn die neuen Kursteilnehmer suchten den Kontakt, tauschten sich munter untereinander aus. So entstand das spätere Gruppenbild im Garten der Verbund-Krankenpflegeschule bei deutlich entspannten Mienen.

Verbund-Krankenpflegeschule: 33 neue Auszubildende starteten ins Berufsleben

[07.08.2014]

Die Handvoll junger Männer hatte sich gesucht – und gefunden. Zumindest trat die Fünfer-Clique zu Beginn des gemütlichen Empfangs noch als feste Gruppe auf: „Das sind wir uns schuldig“, meinte einer aus der Runde mit süffisantem Grinsen - angesichts der weiblichen Übermacht von 28 weiteren Auszubildenden. Doch schon während der offiziellen Auftaktveranstaltung im Konferenzsaal des St. Walburga-Krankenhauses wich die anfängliche Nervosität lockeren Gesprächen. Denn die insgesamt 33 neuen Absolventen an der benachbarten Verbund-Krankenpflegeschule suchten rasch den Kontakt, tauschten sich munter untereinander aus. Bis zum Sommer 2017 werden sie nun im Lehrgebäude am Schederweg intensiv auf die künftigen Berufsanforderungen vorbereitet.

Kompetente Dozenten

„Ein Tätigkeitsprofil, das stark gefragt ist“, unterstrich Klinik-Geschäftsführerin Anja Rapos im Grußwort. Gerade aufgrund der landauf landab beklagten Personalknappheit innerhalb des Gesundheitswesens besäßen qualifizierte Fachkräfte immer genügend Beschäftigungschancen: „Etwaige Engpässe an Arbeitsstellen“, überlegte sie, „wird ihre Generation der geburtenschwachen Jahrgänge vermutlich gar nicht erst befürchten müssen.“ In Anbetracht der damit verbundenen langfristigen Perspektiven ermunterte Rapos die Zuhörerschar umso mehr, „sämtliche angebotenen Möglichkeiten“ effizient zu nutzen - wenngleich der Alltag zuweilen „sehr viel abverlange“, obendrein „reichlich Kraft kosten“ könne.

Das Kollegium der Unterrichtsstätte war ihr eine Extra-Bemerkung wert: Es setze sich aus erfahrenen, kompetenten Dozenten zusammen, die vorgegebene Curricula modern, obendrein praxisgerecht anzuwenden verstünden. „Hier“, lautete die direkte Empfehlung,  „hier sind sie bestens aufgehoben.“ Den guten Wünschen für einen erfolgreichen Start – in Kombination mit dem dazugehörigen Durchhaltevermögen - schlossen sich Schulleiter Hans-Dieter Kisling und die Pflegedirektionen der auf Trägerebene beteiligten Hospitäler aus Bigge, Grafschaft, Winterberg gerne an.

Beherztes Engagement

Orientiert am Gleichnis des barmherzigen Samariters hatte Pfarrer Werner Spancken in dem vom gegenwärtigen Examenskurs mitgestalteten Eröffnungsgottesdienst bereits dargelegt, was der Einsatz am Krankenbett letztlich bedeutet: beherztes Engagement für jene, die akuter Hilfe bedürften. In der gezielten, durch Feingefühl und Anteilnahme bestimmten Hinwendung gegenüber dem Mitmenschen offenbare sich jene Form der Nächstenliebe, auf die Leidende dringend angewiesen seien. Handeln zum Wohl der Patienten erfordere aber auch die Balance, sich dabei selbst nicht zu überfordern. „Möge ihnen deshalb niemals das Lächeln verlorengehen“, hieß es im Schlusssatz einer beeindruckenden Predigt.

Das Beisammensein diente später dem gegenseitigen Kennenlernen der Kursteilnehmer, die nach Erledigung der üblichen Regularien mit deutlich entspannteren Mienen das Gelände verließen. „Hat Spaß gemacht“, berichteten freudestrahlend zwei der soeben frisch aufgenommenen Schülerinnen, „die ersten Eindrücke waren nur positiv.“

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