Ein Kooperationsmodell, das medizinische Leistungen sowohl für den stationären als auch ambulanten Bereich unter einem Dach vereint: Der Praxisverbund radprax führt ab 1. März 2014 die radiologische Abteilung des St. Walburga-Krankenhauses Meschede weiter. Bei der symbolischen Stabübergabe freuten sich (v.l.n.r.) Dr. Alfred Gödecke, Barbara Teichmann (beide radprax), Klinik-Geschäftsführerin Anja Rapos sowie radprax-Geschäftsführer auf die Zusammenarbeit.

Unter einem Dach vereint: radprax übernimmt Krankenhaus-Radiologie

[01.03.2014]

Zum 1. März 2014 übernimmt der Praxisverbund radprax die radiologische Abteilung des St. Walburga-Krankenhauses und bietet damit sowohl den stationären Patienten der Klinik als auch ambulanten Patienten in Meschede und Umgebung die modernste radiologische Diagnostik.

„Mit der Übernahme  der radiologischen Abteilung werden nicht nur die stationären Patienten in bewährter Art und Weise in unserem Haus versorgt, sondern wir können auch wieder ambulante Kassen- und Privatpatienten untersuchen“, kommentiert Anja Rapos, Geschäftsführerin des St. Walburga Krankenhauses, die neu geschlossene Kooperation und ergänzt: „Uns ist schon länger klar, dass eine engere Verzahnung des ambulanten und stationären Sektors für die zukünftige Positionierung unseres Hauses ein wichtiger Faktor ist, der für alle Beteiligten wirtschaftlich sinnvoll und darüber hinaus auch politisch gewollt ist.“

Investition in hochmoderne Geräte

Für die radprax Gruppe, die bereits acht Standorte an oder in Krankenhäusern im Bundesland Nordrhein-Westfalen betreibt, ist dieses Kooperationsmodell keineswegs Neuland: Seit beinahe 20 Jahren geht der radiologische Verbund mit Krankenhäusern verschiedene Formen der Zusammenarbeit ein, die von der Übernahme des Nacht- und Wochenenddienstes dank Teleradiologie bis zur kompletten Weiterführung einer Radiologieabteilung reichen.

Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der radiologischen Abteilung der Klinik einschließlich des Chefarztes Dr. Rupert Bauer wechseln zu radprax: Für diese alles andere als ein leichter Schritt, sind sie doch teilweise bereits Jahrzehnte mit dem St. Walburga-Krankenhaus verbunden.

Die bisherige Praxis von radprax in Meschede am Schederweg 25 wird in das St. Walburga-Krankenhaus verlegt und in die dortige radiologische Abteilung integriert. Der Praxisverbund mit Sitz in Wuppertal wird während der kommenden Monate in den Umbau der Abteilung und in moderne Geräte neuester Bauart investieren. „Unsere Unternehmensphilosophie ist vor allem auf den Ausbau modernster Diagnostik ausgerichtet. Wir wollen unser Leistungsangebot im Sauerland erheblich erweitern und neue Untersuchungsmethoden einführen. Dabei setzen wir auf medizinische Hochleistungstechnik wie den neuen 1,5 Tesla starken Magnetresonanztomographen (MRT), einen Niedrigdosis-Computertomographen (CT) sowie ein volldigitales Röntgengerät, das dank Flat Panel Technik mit deutlich weniger Röntgenstrahlung auskommt“, unterstreicht Andreas Martin, Geschäftsführender Gesellschafter der radprax Gruppe, das Engagement innerhalb der Region.

Vorfreude auf Zusammenarbeit

Bereits ab dem 3. März öffnet die ambulante radiologische Praxis, somit sind Untersuchungen im MRT und CT für Kassen- und Privatpatienten jederzeit möglich. Termine können im Vorfeld unter der Rufnummer Tel. (0291) 2000 772 vereinbart werden. „Wir freuen uns, dass wir mit radprax einen innovativen und erfahrenen Partner gefunden haben. Wir geben zwar etwas auf, erhalten andererseits aber wieder etwas zurück“, betont Rapos, die der weiteren Zusammenarbeit gespannt und mit Vorfreude entgegensieht.