Zwei Stunden lang nutzten Anrufer das Hotline-Angebot des Darmzentrums Hochsauerland, um sich rund um das Thema Kolonkarzinom informieren zu lassen. Als Gesprächspartner standen Privatdozent Dr. Martin Schwonzen (v.l.), Uwe Zorn (2.v.r.) und Dr. Georg Köhne (r.), allesamt Chefärzte am St. Walburga-Krankenhaus Meschede, sowie Alfons Wigard, Regionalleiter der Deutschen ILCO e.V., zur Verfügung. Mit Ratschlägen und Empfehlungen konnten sie etlichen Betroffenen wichtige Hilfestellungen geben.
Die erbetenen Auskünfte umfassten ein breites Themenspektrum - von der angemessenen Taktung für Vorsorgeuntersuchungen über die Gefährlichkeit vorgefundener Polypen bis zur möglichen Rückverlegung eines künstlichen Ausgangs. Unser Foto zeigt die drei Chefärzte Dr. Georg Köhne (l.), Privatdozent Dr. Martin Schwonzen (2.v.l.) und Uwe Zorn (r.) sowie Peter Schauerte (3.v.l.), Verantwortlicher für das Qualitätsmanagement. Nicht im Bild: Alfons Wigard, Regionalleiter der Deutschen ILCO e.V..

. . . und immer wieder klingelte das Telefon: Experten-Runde beantwortete Fragen der Anrufer

[19.03.2013]

Ein Tabu-Thema? Zumindest keines, worüber Menschen öffentlich gerne reden. Nein – wer unter Darmerkrankungen leidet, der teilt sich anderen allenfalls zögerlich mit. Wenn es sich bei dem Gegenüber aber um Kenner der Materie handelt, die in ihren Genres noch bestens Bescheid wissen?

So klingelten jetzt im Konferenzraum des St. Walburga-Krankenhauses immer wieder die Telefonapparate, weil Anrufer den Rat der Experten-Runde wünschten. Zwei Stunden lang standen dort die drei Chefärzte Dr. Georg Köhne, Uwe Zorn, Privatdozent Dr. Martin Schwonzen sowie Alfons Wigard, Regionalleiter der Deutschen ILCO e.V., als Gesprächspartner zur Verfügung, um die Fragen von außerhalb zu beantworten.

Breites Themenspektrum

Die erbetenen Auskünfte, sie umfassten ein breitgestecktes Spektrum – von der Beweiskraft eines Stuhl-Bluttests bis zur angemessenen Taktung für Vorsorgeuntersuchungen, von der Gefährlichkeit vorgefundener Polypen bis zur möglichen Rückverlegung eines künstlichen Ausgangs.

Darüber hinaus wurden die Mediziner mit individuellen Problemen Betroffener konfrontiert –  Leidensgeschichten, bei denen sie mit persönlich zugeschnittenen Einschätzungen weiterhelfen konnten. Häufig endeten die Empfehlungen auch mit dem Vorschlag, die aktuelle Problematik in der Fachpraxis genauer abklären zu lassen.

Organisiert worden war das eigens eingerichtete Hotline-Angebot vom Darmzentrum Hochsauerland – der örtliche Beitrag zu dem von der Felix Burda Stiftung und der Stiftung LebensBlicke bereits zum 12. Mal in Folge  stets im März bundesweit ausgerufenen Aktionsmonat. Dessen Ziel? Durch spezielle Veranstaltungsformate soll die Bevölkerung quer durch die Republik sensibilisiert werden, sich rechtzeitig um Früherkennung von Kolonkarzinomen zu kümmern. Die können nämlich bei erfolgreicher Vorsorge schon im Vorfeld verhindert werden.