Die einst am 1. August 2012 gestartete, dreijährige Ausbildungsphase in der Verbund-Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus Meschede wurde jetzt mit einem fulminanten Finale beendet: Die Absolventen des Examenskurses hatten zuvor ihre Abschlussprüfungen allesamt bestanden, da kannte der Jubel keine Grenzen. Freude über das grandiose Abschneiden herrschte auch bei den Mitgliedern des Lehrerkollegiums.

Tränen kullerten vor lauter Freude: Alle Absolventen des Examenskurses bestanden ihre Abschluss-Prüfungen

[03.08.2015]

Lag’s  an der inneren Anspannung, vielleicht an der allgemeinen Aufgeregtheit des Examenskurses generell? Oder trug letztlich gar beides zur besonderen Nervosität bei - Nervosität, die sich schon vor Aushändigung der Zeugnisse spürbar ausbreitete? Jedenfalls konnten mehrere Kandidatinnen ihre verweinten Gesichter nicht länger verbergen. Schließlich kullerten die Tränen erneut – diesmal aber vor lauter Freude: „Alle haben bestanden, dazu meine besten Glückwünsche“, verkündete im Konferenzsaal der Verbund-Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus Prüfungsvorsitzender Markus Piatzer (Arzt im amtsärztlichen Dienst) das respektable Ergebnis.

Ein Erfolg, zu dem die Lehrerschaft – an der Spitze Leiter Hans-Dieter Kisling - nicht minder herzlich gratulierte. Zudem überreichte das Kollegium rote Rosen, stieß bei einem Schlückchen Sekt auf das grandiose Abschneiden an. Die einst am 1. August 2012 gestartete  Ausbildungsphase, sie wurde soeben mit einem fulminanten Finale beendet. Der gesamte Stress, er schien plötzlich verflogen zu sein.

Engagierte Unterstützung

„Wir haben viel gelernt“, unterstrich in der Rückschau Jahrgangssprecherin Lidia Arndt. Und meinte mit ihrem Lob die Dozenten sowie Praxisanleiter gleichermaßen - Lob für die stets kompetente, tatkräftige Begleitung. Dass sich der 22er-Kurs, darunter Jakob Kosowski als einziger „Quoten-Mann“, auf das Kolloquium gut vorbereitet fühlen durfte, verdankte die Runde darüber hinaus der engagierten Unterstützung durch die Beschäftigten in den Partner-Institutionen: Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit (neben dem St. Walburga-Krankenhaus Meschede zählen die Elisabeth-Klinik Bigge, das Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft sowie das Winterberger St. Franziskus-Hospital zur Träger-Gemeinschaft) – bringt jede dieser Stätten ihre jeweiligen Fachdisziplinen in das Lehrprogramm ein. Der Vorteil des Zusammenschlusses: Dank der darin gebündelten, verschiedenartigen medizinischen Spezialisierungen – das Spektrum reicht von der Geburtshilfe bis zur Bronchialheilkunde, von der Geriatrie bis zur Orthopädie – bekommen die Prüflinge ein fundiertes, umfangreiches Basiswissen vermittelt, das für aktuelle Anforderungen des künftigen Berufsalltags trefflich qualifiziert.

Zusätzliches Rüstzeug erwarben sich die Nachwuchskräfte während des Einsatzes auf der sogenannten „Schul-Station“. Jenes eigens konzipierte Modellprojekt, bei dem es unter Aufsicht für die Dauer von zwei Wochen zu beweisen gilt, dass hier zu bewältigende wichtige Tätigkeiten selbst erledigt werden können. Sachbezogene Exkursionen vervollständigten das Angebot. So besuchte man beispielsweise als interessierte, aufmerksame Zuhörer den „Jungen Pflege-Kongress“ (Dortmund) oder hatte sensible Problemstellungen zu Themen wie „Sterben und Tod“ auf einem auswärtigen Seminar detailliert erörtert.   

Würdiger Rahmen

Heitere, gelöste Stimmung herrschte dann bei der in Grafschaft organisierten Abschlussfeier: Von den vier angegliederten Einrichtungen jeweils reihum vorbereitet, wurde durch die am darauffolgenden Abend initiierte Veranstaltung, an der neben den Familienangehörigen die Betriebs- und Stationsleitungen, überdies das Schul- sowie Anleiter-Team teilnahmen, der würdige Rahmen für die offizielle Übergabe der Diplom-Urkunden geschaffen. Begonnen hatte der Abend mit einem gemeinsamen Gottesdienst.

Die schönste Nachricht sickerte am Rande des Festes durch: Sämtliche Absolventen haben ab August/September 2015 einen festen Arbeitsplatz sicher – entweder in den Verbund-Krankenhäusern, in Kliniken außerhalb des Sauerlandes oder im Bereich der Dialyse.   

Die Namen der Absolventen: Selda Acikalin (Meschede), Lidia Arndt (Meschede), Joana Maria Berges (Winterberg), Angelina Braun (Olsberg), Carina Bruch (Kreuztal), Carolyn Gottfried (Schmallenberg), Linda Greitemann (Eslohe), Verena Hamm (Schmallenberg), Jessica Kastner (Bestwig), Marlena Kersting (Schmallenberg), Jakob Kosowski (Olsberg), Jeanette Kühn (Meschede), Helena Lübke (Finnentrop), Katharina Nolte (Bestwig), Doreen Pfarr (Bestwig), Svenja Porwol (Meschede), Leona Röttger (Olsberg), Martina Schauerte (Schmallenberg), Barbara Schellberg (Arnsberg), Lisa Schober (Schmallenberg), Jennifer Thomas (Meschede) sowie Martina Wilmes (Winterberg)