Tag der offenen Tür am 24. und 25. April 2010

[24.04.2010]

Trotz des sehr guten Wetters am 24. und 25. April 2010 haben es sich viele Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte aus den Städten und Gemeinden nicht nehmen lassen, den „Tag der offenen Tür“ im St. Walburga-Krankenhaus Meschede zu besuchen.

Schon im Empfangsbereich der Klinik standen Attraktionen für Jung und Alt bereit. Die Gäste konnten sich über die Operationen der künstlichen Gelenke informieren, wie sie im St. Walburga-Krankenhaus im Bereich Knie, Hüfte, Schulter und Ellenbogen angeboten werden. Das Messen von Blutdruck und Blutzzucker wurde von zwei Krankenschwestern durchgeführt. Für manchen gab es dabei wichtige Informationen zu Sport, Fitness oder Lebensgewohnheiten, die zu hohem Blutdruck führen können. Zwei Sanitätshäuser haben gezeigt, welches Spektrum sie im Krankenhaus Meschede anbieten können. Diese reichten von der Versorgung mit Pflegemitteln, speziell für den Darm und den künstlichen Darmausgang, bis hin zur Venendruckmessung, dem Anpassen von Stützstrümpfen und der Versorgung von Brustprothesen nach Operationen. Die Angst vieler Frauen, sich mit einer solchen Prothese in der Öffentlichkeit nicht mehr zeigen zu können, wurde den Besuchern durch eine Betroffene genommen, die während des Tages Bademoden in der Eingangshalle vorführte.

Interessant war für viele Gäste auch die Besichtigung eines Operationssaales. Dabei konnten die Besucher im OP 4 von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Zentral-OP erfahren, wie der Operationssaal und die Gerätschaften funktionieren, welche Methoden besonders die „Schlüsselloch-Chirurgie“ parat hält. Und nicht nur das, denn in der Eingangshalle konnte sofort an zwei Stellen der Industrieausstellung geübt werden, wie schwer diese Methode ist.

Des Weiteren gab es viele Informationen zur Behandlung von Knochenbrüchen oder der Behandlung von Problemwunden mittels Vacuumtherapie, wie sie im St. Walburga-Krankenhaus als erstes Krankenhaus im Hochsauerlandkreis seit bereits 7 Jahren angeboten wird.

Zum Thema Ernährung waren an beiden Tagen die Diätassistentinnen des Hauses an einem Stand vertreten. In einem Gewinnspiel wurden Fragen zur gesunden Ernährung gestellt und dem Gewinner ein Verzehr-Gutschein der neuen Cafeteria übergeben.

Neben dem reichhaltigen Angebot an Informationen kamen auch die Kinder nicht zu kurz. Das Kinderprogramm umfasste eine Hüpfburg, Kinderschminken, eine Popcorn-Maschine sowie eine Spielburg. Im neu gestalteten Innenhof an der Cafeteria wurden durch die Ordensschwersten frische Waffeln und Kaffee angeboten. In der Cafeteria gab es u. a. Steaks und Folienkartoffeln bis hin zu Kuchen,  Eisbecher und Süßigkeiten.

Ein Krankenhaus beschäftigt sich aber auch mit ganz speziellen Themen, wie sie den Gästen und Besuchern in zahlreichen Vorträgen und Führungen angeboten wurden. Themen waren „Fragen rund um die Geburt“, „Was tun wenn die Schulter schmerzt?“, „Blut - ein besonderer Saft“, „Ich muss in die Röhre – was nun?“, „Endoskopie – Spiegelungen von Magen und Darm“, „Herzerkrankungen“, „Bauchschmerzen – Blinddarm oder Gallenblase?“, „Moderne Behandlung von Brustkrebs“.
Am Sonntagmorgen wurde im Gottesdienst der Bereich Ethik und ethisches Verhalten im Krankenhaus angesprochen. Diesem Thema schlossen sich zwei Vorträge mit dem Thema „Das Ethikkomitee“ und „Diagnose Hirntod – Organspende“ an. Alle Vorträge wurden durch die Chefärzte des Hauses gehalten und teilweise anschließend Führungen in die entsprechenden Bereiche angeboten.

Einen Höhepunkt stellte die Podiumsdiskussion am Samstagabend dar. Mit dem Thema „Die Zukunft der ärztlichen Versorgung im HSK“ beschäftigten sich in Moderation des Pressesprechers der Stadt Meschede, Herrn J. Fröhling, Gäste aus der Politik, wie der Bundestagsabgeordnete Herr Prof. Dr. P. Sensburg, die Mitglieder des Landtages NRW, Herr Dr. K. Rudolph und Hr. H. Kleff, sowie der Landrat des HSK, Herr Dr. K. Schneider. Seitens der Ärzteschaft war der Vorsitzende des Ärztevereins Meschede Herr Dr. F. Schmitten, der stellvertr. Vorsitzende des Vereins zur Förderung der ärztlichen Berufsausübung und Chefarzt der Unfallchirurgie des St. Walburga-Krankenhauses, Herr Dr. D. Drüppel, sowie weiterhin der leitende Kreismedizinaldirektor, Herr Dr. P. Kleeschulte, vertreten. Aber auch die Krankenkassen waren vertreten durch Herrn F. Göckeler, neuer Regionaldirektor der Signal-Iduna IKK, und Herr A. Schröder, Regionalgeschäftsführer der Barmer-GEK.

So wurde den Gästen und Besuchern, den Patienten und Angehörigen ein umfangreiches und interessantes Programm rund um das Thema St. Walburga-Krankenhaus Meschede geboten.