Ein bedeutender Moment: An der Verbund-Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus Meschede starteten jetzt 33 neue Absolventen ihre Ausbildung. Geschäftsführungen, Pflegedirektionen sowie Pflegedienstleitungen der auf Trägerebene beteiligten Kliniken wünschten ihnen gemeinsam mit dem Lehrerkollegium einen erfolgreichen Kursbeginn.
Ausbildungsbeginn mit netter Überraschung: Zur Feier des Tages bekamen die neuen Kursteilnehmer von den älteren Jahrgängen der Verbund-Krankenpflegeschule liebevoll gebastelte Schul-Tüten überreicht – prall gefüllt mit Gebäck, Süßigkeiten, Schokolade. Beim nachfolgenden Gemeinschaftsbild wurden die bunten Hingucker demonstrativ in Richtung Kamera gereckt.

Süße Schultüten für die "Neuen": Kursbeginn in der Krankenpflegeschule

[10.08.2015]

Es war eine der Fürbitten, die besonders herausstach: Just an dem Morgen, der 33 neuen Auszubildenden der Verbund-Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus den Einstieg ins Erwerbsleben bescherte, gedachten während des Begrüßungsgottesdienstes Absolventen der höheren Klassen bewusst all jenen, die in unserer Gesellschaft arbeitslos geblieben sind, deshalb gezielter Förderung bedürfen. Mit der im Gebet vorgebrachten, Solidarität bezeugenden Botschaft wurde beherzigt, was Pastor Reinhold Schlappa in der Predigt vorab den Besuchern anschaulich nahegelegt hatte: niemals Menschen aus den Augen zu verlieren, die aufgrund individueller Notlagen umso intensivere Zuwendung und Hilfe brauchen.

Das Engagement für den Nächsten: Es bestimmte als zentrales Thema zugleich die offizielle Auftaktveranstaltung, an der - neben dem Lehrerkollegium - mit Anja Rapos, Stefan Schumann, Frank Leber (Geschäftsführungen) sowie Ulrike Berkenkopf (Pflegedienstleitung) hochrangige Vertreter der auf Trägerebene angegliederten Kliniken aus Meschede, Grafschaft, Bigge und Winterberg teilnahmen. Nach vorausgeschickten herzlichen Willkommensworten, verbunden mit guten Wünschen für einen erfolgreichen Unterrichtsbeginn, ließen die Vier keinen Zweifel daran, welch ambitioniertes Aufgabengebiet da angestrebt werde. 

Erfüllender Beruf

Zweifellos ein erfüllender, zukunftsträchtiger Beruf, auf den es sich mit „Spaß und Begeisterung“ vorzubereiten gelte, lautete der Tenor. Auch wenn - Kehrseite der Medaille - gerade diese Tätigkeit den Betreffenden bisweilen viel innere Balance abverlange. Denn Patienten innerhalb des Klinikbetriebs zu begleiten, bedeute ganz häufig, mit frohen, im nächsten Moment aber traurigen Erlebnissen konfrontiert zu werden. Um derlei "unterschiedliche Herausforderungen an die eigene Persönlichkeit" besser aushalten zu können, boten sämtliche Verantwortlichen dafür angemessene, sachbezogene Unterstützung durch ihre jeweiligen Fachkräfte vor Ort an. Dass jede(r) Einzelne aus dem sogenannten Unterkurs fortan „wichtiger Bestandteil des gesamten Teams“ sei, wurde in den Kurz-Ansprachen genauso deutlich.

Beim nachfolgenden gemütlichen Kaffeetrinken knüpften die Teilnehmer rasch Kontakte. Schon nach wenigen Minuten standen die Grüppchen zusammen, führten angeregte Gespräche. Im Austausch untereinander stellten dann etwa Louisa Thiem und Yvonne Schwarzbach verblüffende Parallelen fest: In ihren Familien sind entweder enge Angehörige oder Verwandte im Gesundheitswesen beschäftigt. „Deshalb“, schmunzelten die Zwei, „verwundert’s nicht, dass wir uns jetzt ebenfalls für den sozialen Bereich entschieden.“ Mitschüler Lukas Haselhoff wiederum entdeckte während des Kennenlernens vertraute Gesichter: „Wir beide“, verwies er auf die neben ihm stehende Nachbarin, „arbeiteten bereits während des Praktikums auf einer Station zusammen."

Bunte "Hingucker"

Womit niemand von den „Neuen“ gerechnet hatte: Dem Anlass gemäß bekamen sie von den älteren Jahrgängen liebevoll gebastelte Schul-Tüten überreicht – voller Gebäck, Süßigkeiten, Schokolade. „Nervennahrung“, scherzte einer der Beschenkten, „vermutlich Wegzehrung für hektische Zeiten . . .“ Die launige Bemerkung konnte nicht darüber hinwegtäuschen, wie sehr der kleine, nette Überraschungscoup die Gruppe erfreut hatte: Beim abschließenden Gemeinschaftsbild – bestimmt u.a. für das private Fotoalbum daheim – wurden die bunten Hingucker demonstrativ Richtung Kamera gereckt.