v. l.: Ärztlicher Direktor Dr. Wilbrand, Pflegedirektorin P. Niermöller, Geschäftsführerin A. Rapos und vom Orga-Team F. Schmidt

St. Walburga-Krankenhaus feiert 75. Jubiläum an drei Tagen

[12.07.2011]

Vor 75 Jahren öffnete das St. Walburga-Krankenhaus am Schederweg in Meschede seine Pforten. 75 Jahre im Dienst der Gesundheit – das ist ein Grund zum Feiern. Deshalb organisiert das Krankenhaus ein dreitägiges Festprogramm im September für die Bevölkerung, Mitarbeiter, Partner, Freunde und Förderer des Krankenhauses.

Begonnen hat alles im Jahr 1854 mit der Ernestinischen Stiftung. Hier pflegten die ersten Clemensschwestern kranke Bürger. Bereits zwei Jahre später war das Gebäude viel zu klein geworden, um alle Patienten zu versorgen. Das Haus musste aufgestockt werden, war aber bald schon wieder überfüllt. Also wurde 1884 angebaut. Inzwischen trug die Einrichtung den Namen „Ernestinische Krankenanstalt“. Die Wirren des ersten Weltkrieges führten zu einer ständigen Überbelegung der Krankenanstalt, weshalb über einen Neubau nachgedacht wurde. Doch dafür fehlte das Geld. Hilfe fand man letztendlich beim Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern in Münster. Der Neubau konnte finanziert und auf einem Grundstück am Schederweg realisiert werden. Grundsteinlegung war am 15. Juli 1934 und nur zwei Jahre später, am 16.05.1936,  wurde das Haus unter dem neuen Namen St. Walburga-Krankenhaus in Betrieb genommen. Die Presse schrieb damals vom „modernsten Krankenhaus im Sauerland“.

Das St. Walburga-Krankenhaus hat sich in den vergangenen 75 Jahren von einem Krankenhaus mit den üblichen Grunddisziplinen durch laufende Strukturveränderungen und Neubesetzungen mit Fachärzten zu einem leistungsstarken, modernen Krankenhaus mit spezialisiertem Leistungsangebot entwickelt, das über die Grenzen der Stadt Meschede etabliert ist und Bestand hat.

Mit den Strukturveränderungen und zur Verbesserung der Betriebsabläufe waren umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich. Darunter fielen in den vergangenen Jahren die Gründung der Intensivstation und der Dialyseabteilung, die Sanierung des OP-Bereiches, der Neubau des Ersatzbettenhauses, der Umbau des alten Bettenhauses, die Gestaltung der Außenanlagen, die moderne Zentralküche, die Cafeteria mit besonderem Ambiente und die neue Entbindungs- und Behandlungsabteilung der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung.

Beginnend mit einem Festakt am 9. September mit geladenen Gästen sowohl aus Politik und Kirche, als auch langjährigen Partnern und Freunden, werden die Jubiläumstage eröffnet. Am Sonntag, den 11. September, findet die große Geburtstagsfeier statt. Hierzu ist die gesamte Bevölkerung eingeladen.

Es gibt Überraschungen für jede Altersklasse, von Spielmobil, Zauberer und Musik bis hin zu traditionellem Waffelbacken - für jeden ist etwas dabei. Dazu gibt es historische Einblicke in die 75-jährige Geschichte.

Bereits im Vorfeld zu diesem Tag sind die Kindergärten in Meschede zu einem Malwettbewerb unter dem Motto „Mein St. Walburga-Krankenhaus“ eingeladen. Diese Bilder werden ausgestellt und zu einem späteren Zeitpunkt mit interessanten Preisen prämiert.

Die Geburtstagsfeier findet im Eingangsbereich und in den Räumlichkeiten der Cafeteria statt.

„75 Jahre Krankenhaus bedeutet auch 75 Jahre großes Engagement der Mitarbeiter“, sagt Geschäftsführerin Anja Rapos. Am 16. September sind daher alle aktiven und ehemaligen Mitarbeiter zu einem großen Betriebsfest im Stil des Oktoberfestes eingeladen.

Rapos: „Wir sind stolz und dankbar, dass wir auf 75 erfolgreiche Jahre zurückblicken können. Die Festtage sind unser Dankeschön an alle, die das St. Walburga-Krankenhaus zu dem gemacht haben, was es jetzt ist.