Das Team der Chirurgischen Ambulanz kümmert sich im Traumazentrum um verunfallte Patienten.

St. Walburga-Krankenhaus als Traumazentrum Netzwerk Ruhrgebiet zertifiziert

[27.06.2011]

Jedes Jahr werden in Deutschland rund 38.000 Menschen bei einem Unfall schwerstverletzt. 20.000 von ihnen versterben. Auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie wurden daher Traumanetzwerke gegründet, um die Versorgung von Schwerstverletzten zu verbessern. Zu einem dieser Netzwerke, nämlich dem Traumanetzwerk Ruhrgebiet, gehört auch das St. Walburga-Krankenhaus Meschede. Nun wurde dem  St. Walburga-Krankenhaus als Traumazentrum der Grund- und Regelversorgung feierlich die Zertifizierungsurkunde überreicht.

Im Traumanetzwerk Ruhrgebiet haben sich Kliniken aus Nordrhein-Westfalen zusammengeschlossen, damit Schwerstverletzte innerhalb von 30 Minuten in einem geeigneten Krankenhaus - möglichst heimatnah - medizinisch versorgt werden können. Grundlage ist ein rund um die Uhr funktionierendes Kommunikationsnetzwerk: stets aktuelle Datenbanken mit allen notwendigen Informationen für die schnelle Patientenversorgung, Angaben über die Kapazitätsauslastung der Kliniken und natürlich mit den Kontaktdaten der verantwortlichen Mediziner. Mit gemeinsamen Standards und Fortbildungen soll die Qualität der medizinischen Versorgung zudem weiter gesteigert werden.

In den kommenden Jahren sollen im gesamten Bundesgebiet flächendeckend Traumanetzwerke etabliert werden.