Ideengeber, Sänger, Gitarrist und obendrein ein begehrter Gesprächspartner: Bei seiner öffentlichen Generalprobe für das "Rudelsingen" in der Cafeteria des St. Walburga-Krankenhauses Meschede musste Organisator David Rauterberg zusätzlich noch so manches Interview geben. Im Hintergrund: Pianist Matthias Schneider.
Das "Rudelsingen", der Karaoke-Spaß für Alle, lockte bei der Mescheder Auftaktveranstaltung Gäste ganz unterschiedlicher Couleur an: Was sie alle einte, war der Vorsatz, sich gemeinsam beliebter Evergreens von gestern und heute zu erinnern - quer durch sämtliche Altersgruppen.
Das von den beiden Musikern David Rauterberg und Matthias Schneider zusammengestellte Programm fand beim Publikum sofort Anklang: Ob es sich um Volkslieder, Schlager oder Rock-Hymnen handelte - stets wurden die Gassenhauer beherzt mitgesungen.

"Rudelsingen": Ideengeber David Rauterberg machte mit seinem Erfolgsmodell im Krankenhaus Station

[04.07.2013]

Es ist ein Erfolgsmodell: In nahezu zwanzig Städten Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens gilt „Rudelsingen“ mittlerweile als höchst zugkräftiges Publikumsformat. Nun machte Organisator David Rauterberg, zugleich Sänger, Gitarrist und Moderator in Personalunion, den Karaoke-Spaß auch im Hochsauerlandkreis bekannt: An der Seite von Pianist Matthias Schneider lud er am Mittwochnachmittag (3. Juli) zur öffentlichen Generalprobe in die Cafeteria des St. Walburga-Krankenhauses ein. Die Klinik am Schederweg zählte abends auch zu seinen Kooperationspartnern, als im Saal der Mescheder Stadthalle die Premiere stieg. 

Rudelsingen - einfach charmant, diese Freizeit-Idee. Aktuell lockte sie zu beiden Veranstaltungen Gäste ganz unterschiedlicher Couleur an: Patienten, Angehörige, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses sowie etliche Neugierige jeglichen Alters. Was sie alle einte, war der Vorsatz, sich gemeinsam beliebter Evergreens zu erinnern. Ob Klassiker von Hildegard Knef oder Rudi Schuricke, ob Gassenhauer von Udo Jürgens oder Peter Maffay, ob Smash-Hits von den Rolling Stones oder Abba: Die Auswahl, zusätzlich erweitert um Volkslieder und Charts-Titel, traf auf Anhieb den Nerv des Auditoriums. 

Launige Anekdoten

Kaum waberten die bekannten Kompositionen aus den Boxen, legte sich jede(r) vor dem kleinen Podium mächtig ins Zeug - und schmetterte beherzt drauf los. Den schönsten Kommentar steuerte eine jung gebliebene Mittfünfzigerin bei: „Zum ersten Mal seit Jahren habe ich meinen Mann wieder lauthals schallern gehört."

Rauterberg nahm unterdes die Rolle des Chef-Animateurs ein: Er gab auf dem Griffbrett gekonnt den Ton an, wusste Humorvolles aus der Welt der großen Stars zu erzählen, bescherte den Besuchern ein vergnügliches Programm. Wer Texte und Refrains nicht kannte, musste lediglich die über der Bühne installierte Leinwand im Blick behalten. Dort flimmerten in dicken Lettern die passenden Verse über den Bildschirm.

Und wem der Rhythmus Schwierigkeiten bereitete, brauchte ebenfalls nicht zu verzagen: Der Mann am Klavier lieferte stets den richtigen Takt. „Toll“, zog Rauterberg am Ende Bilanz, „wenn die Leute ihre helle Freude hatten. Ist doch schön, wie sie sich zusammen mit anderen prächtig amüsierten.“

Na dann: Gute Unterhaltung allerseits.