Die Personalengpässe in deutschen Hospitälern war das Thema einer Protestaktion, an der bereits Ende Juni 2015 knapp hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilgenommen hatten. Nun machte sich eine Delegation der Mescheder Kreisstadt-Klinik auf den Weg nach Berlin, um dort vor dem Brandenburger Tor gemeinsam mit Tausenden weiterer Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten Republik gegen die aktuellen Pläne für eine Krankenhausreform zu demonstrieren.
Die Personalengpässe in deutschen Hospitälern war das Thema einer Protestaktion, an der bereits Ende Juni 2015 knapp hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilgenommen hatten. Nun machte sich eine Delegation der Mescheder Kreisstadt-Klinik auf den Weg nach Berlin, um dort vor dem Brandenburger Tor gemeinsam mit Tausenden weiterer Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten Republik gegen die aktuellen Pläne für eine Krankenhausreform zu demonstrieren.
Die Personalengpässe in deutschen Hospitälern war das Thema einer Protestaktion, an der bereits Ende Juni 2015 knapp hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilgenommen hatten. Nun machte sich eine Delegation der Mescheder Kreisstadt-Klinik auf den Weg nach Berlin, um dort vor dem Brandenburger Tor gemeinsam mit Tausenden weiterer Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten Republik gegen die aktuellen Pläne für eine Krankenhausreform zu demonstrieren.

Protest gegen Krankenhausreform: Klinik-Mitarbeiter nahmen in Berlin an bundesweiter Groß-Demonstration teil

[24.09.2015]

Der Reisebus war bestellt, die Lunch-Pakete vorbereitet: Am Mittwoch, 23. September 2015, machten sich in den frühen Morgenstunden rund dreißig Beschäftigte des St. Walburga-Krankenhauses  - der Aufruf hierzu war intern von ihrer Mitarbeitervertretung (MAV) unterstützt worden - auf den Weg Richtung Berlin. Begleitet wurden sie dabei von einer Gruppe des Klinikums Arnsberg. In der Bundeshauptstadt, vor dem Brandenburger Tor,  demonstrierten dann alle gemeinsam - mit Tausenden weiterer Kollegen aus der gesamten Republik - gegen die aktuellen Pläne für ein neues Krankenhausstrukturgesetz.

Organisiert worden war der Protest von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), dem Dachverband. Die Veranstaltung mitsamt vorherigem Rahmenprogramm begann um 13 Uhr, zwischendurch wurden auf Großbildleinwand die Grußbotschaften teilnehmender Kliniken eingeblendet. Während der Kundgebung sprachen u.a. DKG-Präsident Thomas Reumann, Prof. Dr.  med. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer,  Andreas Westerfellhaus, Präsident des Deutschen Pflegerates sowie Rudolf Henke, 1. Vorsitzender des Marburger Bundes. Am späten Abend kehrten die Teilnehmer ins Hochsauerland zurück.  

„Wir wollten mit unserer Teilnahme an der Aktion ein Zeichen setzen, wollten gegenüber der Politik verdeutlichen, dass die bisherige Vorlage nicht geeignet ist, die Situation der Kliniken nachhaltig zu verbessern“, betont Anja Rapos, Geschäftsführerin des St. Walburga-Krankenhauses. Die nach wie vor schwierige Lage etlicher Hospitäler, immense Belastungen für die Belegschaft, vielerorts Personalengpässe, dazu Sanierungsstaus aufgrund mangelnder Investitionsmittel sowie chronische Unterfinanzierung der Notfallambulanzen – all diese Probleme ließen sich mit dem vorliegenden Entwurf nicht lösen. „Einerseits mehr Qualität zu fordern, andererseits aber in erheblichem Umfang Mittel zu kürzen“, argumentiert Rapos, „ist für mich nicht nachvollziehbar.“ Derartige Widersprüche sorgten auch bei der Belegschaft für Unverständnis und Empörung. 

Weitere Informationen unter www.ihre-krankenhaeuser.de .