Bei einem Schlückchen Sekt stießen die zehn neuen Praxisanleiterinnen auf ihre gerade frisch erworbene Zusatzqualifikation an. Das Dozententeam mit Schulleiter Hans-Dieter Kisling (hintere Reihe, links) sowie den Kollegiumsmitgliedern Heidelore Lessig (r.) und Dieter Glaremin (hintere Reihe, 2.v.r.) gratulierte den Kursteilnehmerinnen ebenfalls zum erfolgreich abgeschlossenen Lehrgang.

Praxisanleiterinnen helfen mit Rat und Tat

[05.12.2012]

Alle besitzen reichlich Erfahrung, verfügen über genügend Menschenkenntnis. Und im Umgang mit Patienten macht ihnen so schnell niemand etwas vor. Aber trotz des nachgewiesenen Know-hows drückten in der Verbund-Pflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus Meschede jetzt Mitarbeiterinnen verschiedener regionaler Gesundheitseinrichtungen wieder die Unterrichtsbank. Aus gutem Grund: Sie erhielten während eines 200 Stunden umfassenden Lehrgangs das notwendige Rüstzeug zur Praxisanleiterin - zehn junge Frauen, die durch hohe Motivation glänzten.

„Eine sehr interessierte Gruppe“, konstatierte nach dem Fach-Kolloquium der Dozenten-Stab mit Hans-Dieter Kisling an der Spitze – und lobte anerkennend Eifer sowie Engagement des Kurses. Der wiederum mochte nicht verhehlen, dass er sich in den vergangenen Monaten von dem Pädagogen-Team kompetent betreut fühlte.   

Basiswissen 

Das nach nunmehr erfolgreichem Abschluss ausgehändigte Zertifikat berechtigt  fortan dazu, bei der Ausbildung der Schülerinnen und Schüler in der Gesundheits- bzw. Krankenpflege tatkräftig mitzuwirken. Hatten die Absolventinnen doch vorab in überzeugender Weise den Nachweis erbracht, dass jede Einzelne von ihnen Lernprozesse angemessen zu organisieren versteht. Ohnehin: Den Berufsnachwuchs im Klinikalltag partnerschaftlich zu unterstützen, ihn überdies sachkundig zu begleiten, wird alsbald eine der wesentlichen Aufgaben sein. So war auf die Vermittlung didaktischen, obendrein psychologischen Basiswissens besonderer Wert gelegt worden.   

Darüber hinaus setzten sich die Teilnehmerinnen mit gesetzlichen Fragen auseinander, mussten zusätzlich bei Examenskandidaten selbst Teilprüfungen durchführen. Weil sie demnächst als wichtige Ansprechpartnerinnen fungieren, obendrein auch die ein oder andere etwaige Konfliktsituation zu entschärfen haben, gehörte die Erörterung lösungsorientierter Kommunikationsmuster ebenfalls zum Anforderungskatalog. 

Glückwunsch

Bei einem Schlückchen Sekt nutzte Schulleiter Kisling später die Gelegenheit, der Schar gebührend zu gratulieren. Er verknüpfte seine Ansprache gleich mit einer wohlmeinenden Empfehlung: „Sie“, wandte er sich direkt an seine Zuhörerinnen, „sie können ihrerseits an entscheidender Position mithelfen, dass die Qualität der Pflegeausbildung weiterhin auf beachtlichem Niveau daherkommt."         

Die Namen der Lehrgangsteilnehmerinnen: Julia Baum (St. Walburga-Krankenhaus Meschede), Heike Berghoff (St. Walburga-Krankenhaus Meschede), Schwester Alexandra Calara (Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft), Jennifer Engelhard (Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft), Liliane Evers (St. Walburga-Krankenhaus Meschede), Christina Fröhling (Elisabeth-Klinik Bigge), Helga Föster (Fachklinik Hochsauerland Bad Fredeburg), Stephanie Lange (Jovita fürs Leben Olsberg), Katharina Rickert (Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft), Varinia Sprink (Elisabeth-Klinik Bigge).