Pflege-Ausbildung in Teilzeit hat begonnen

[05.04.2012]

Eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dieses Ziel verfolgt auch die Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus mit dem Angebot, die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege zusätzlich in Teilzeitform anzubieten.

25 Frauen mit unterschiedlichen Biographien und Voraussetzungen haben am 2. April mit großen Erwartungen diese Ausbildung begonnen.

„Nach einer langen Familienphase, in der hauptsächlich das Wohl meiner Lieben im Vordergrund stand, hatte ich das Bedürfnis, noch einmal neu zu beginnen und neue Herausforderungen anzugehen“, erklärte eine Teilnehmerin am 1. Schultag.

Der theoretische Unterricht findet in dieser Ausbildungsform nur in den Vormittagsstunden statt. Auch in den Praxiseinsätzen wird versucht, die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen zu berücksichtigen, in dem verschiedene Arbeitszeitmodelle angeboten werden. Weil die Ausbildungszeit mit 2300 Stunden in der Theorie und mindestens 2500 Stunden in der Praxis aber gesetzlich geregelt und festgelegt ist, verlängert sich die Ausbildungszeit um ein Jahr auf vier Jahre.

„Mit dieser Teilzeitausbildung betreten wir Neuland, es erfordert sowohl für die Praxis wie auch für unsere Lehrer in der Krankenpflegeschule ein Umdenken“, sagte Anja Rapos, Geschäftsführerin des St. Walburga-Krankenhauses bei der Begrüßung der neuen Auszubildenden.

Neben dem St. Walburga-Krankenhaus sind auch die Elisabeth-Klinik in Bigge, das St. Franziskus Hospital in Winterberg und das Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft an der praktischen Ausbildung beteiligt. Auch die Pflegedienstleiter dieser  Verbundpartner in der Pflegeausbildung hießen die neuen Schülerinnen herzlich willkommen.