Neueröffnung der Cafeteria im St. Walburga-Krankenhaus

[24.02.2010]

In den Räumlichkeiten des ehemaligen Wirtschaftsbereichs (Hauptküche und Spülzentrale) ist nach sorgfältiger Planung und gezielter Vorbereitung entsprechend der aktualisierten Bauzielplanung für das St. Walburga-Krankenhaus eine Cafeteria für Mitarbeiter, Patienten und Besucher entstanden. Zentral zum Haupteingang gelegen und von dort über große Glasflächen einsehbar, begleitet die Cafeteria die Patienten und Besucher auf ihrem Weg ins Haus.

Auf einer Grundfläche von über 450 qm ist eine komplett autarke Raumstruktur mit der ca. 60 Sitzplätze fassenden Cafeteria als Mittelpunkt entstanden.

Ein separater Veranstaltungs- und Tagungsraum mit über 70 qm und ein zweiter 50 qm messender Gastraum mit bis zu 40 Sitzplätzen und einer großzügig angelegten Außenterrasse ergänzen die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des gesamten Bereichs.

Durch die Zusammenlegung des Tagungsraums mit dem zweiten Gastraum kann eine Vortragssituation für bis zu 100 Personen geschaffen werden.

Den Besuchern der Cafeteria steht ein neuer, durchgestalteter Sanitärbereich mit Damen, Herren und einem Behinderten WC zur Verfügung. Wie bei der Cafeteria wurde auch hier Wert auf eine moderne Innenarchitektur gelegt.

Den Mitarbeitern stehen Funktionsräume wie eine Funktionsküche mit separatem Spülbereich, den notwendigen Lagerräumen und einem Umkleideraum mit Personal WC zur Verfügung.

Neben zugelieferten Grundkomponenten aus der Hauptküche des Krankenhauses werden in der der Cafeteria angegliederten Küche frische Speisen und Salate zur Präsentation in der Cafeteria vorbereitet.

Den Mittelpunkt der Cafeteria bildet unsere Speisen- und Getränkestation als eine so genannte Free-Flow-Anlage, bestehend aus dem ca. 11 m langen geschwungenen Haupttresen, einer Salat- und Dessertstation sowie dem Kaffee- und Teebereich zur Selbstbedienung.

Der Haupttresen mit einem Bedienbereich für unterschiedliche Menüs bietet mit dem zentral angeordneten Frontcookingelement eine Besonderheit. Hier werden vor den Augen der Besucher Speisen aus frischen Zutaten direkt zubereitet. Mit verschiedenen Geräten, Wok, Bratenplatte und Nudelkocher bestückbar, können unterschiedlichste Aktionen für die Gäste inszeniert werden.

Ein Kiosk mit Auslagen für Presse und Literaturprodukte, Getränke, Süßwaren, Eis- und Hygieneartikel rundet den Erlebnisbereich ab.

Gestalterisches Ziel war es, gemeinsam mit unseren Architekten einen modern/klassischen Einrichtungsstil zu entwickeln, der langlebig und gemütlich ist.

Neben warmen Holztönen mit Einlagen aus farbigen Gläsern und lackierten Flächen wurde der Wert auf ein harmonisches Farb-, Beleuchtungs- und Materialkonzept für Wand, Decke und Fußboden gelegt.

Für die Gestaltung der Räume wurden wichtige Wandbereiche mit besonderen Farben hervorgehoben.

Der mit unterschiedlichen Höhen ausgestattete Sitzbereich im Hauptraum der Cafeteria ergab die Möglichkeit in der Höhe gestaffelte Sitzebenen einzurichten. Durch diese Möglichkeit wächst die Cafeteria zur Eingangsseite tribünenartig in die Höhe.

Wo vormals mit einer Brüstungshöhe von 2 m keine Aussicht möglich war, hat der Gast jetzt den Blick über Meschede.