An der KGNW-Reihe "Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger" beteiligt sich auch das St. Walburga-Krankenhaus. Am Donnerstag, 9. Juli, wird vom nordrhein-westfälischen Dachverband der Kliniken ab 12 Uhr zu einem begleitenden Live-Chat eingeladen. Das Thema lautet dann: „MRSA und andere Problemkeime – welche Folgen haben sie für mich?“ Unser Bild zeigt die Mescheder Hygiene-Fachkräfte Martina Niermann und Guido Austermeier - sie kümmern sich u.a. um Informationsangebote vor Ort.

Neu: Online-Sprechstunde zum Thema Krankenhaus-Keime

[07.07.2015]

Als Ergänzung zu den vielfältigen Hygiene-Aktivitäten der nordrhein-westfälischen Krankenhäuser vor Ort findet am Donnerstag, 9. Juli 2015, zum Thema „MRSA und andere Problemkeime – welche Folgen haben sie für mich?“ ein erstmals initiierter, begleitender Live-Chat statt. Das Angebot wendet sich zum einen an Patienten und deren Angehörige, zum anderen an die interessierte Öffentlichkeit: Dabei stehen versierte Experten Rede und Antwort. Fragen können aber schon jetzt an sie gerichtet werden. Damit intensivieren die Kliniken an Rhein und Ruhr sowie deren Dachverband KGNW (Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V.) die Aufklärung via Internet. Wer daran teilnehmen möchte: der Chat ist unter www.sprechstunde.keine-keime.de erreichbar. Während der Zeit zwischen 12 und 13 Uhr geben ausgewiesene Spezialisten aus NRW auf die eingehenden Fragen genauere Rückmeldungen: Marion Matthies vom Dortmunder St. Johannes Hospital ist eine erfahrene Hygienefachkraft, Prof. Dr. Sebastian Lemmen leitet den Zentralbereich Hygiene und Infektiologie an der Uni-Klinik Aachen, er bildet zudem andere Mediziner weiter.

Zusätzlich zu den im Chat aufgeworfenen Aspekten beantwortet das Duo auch die drei populärsten, bereits im Vorfeld eingesandten Fragen. Denn die können ab sofort unter www.sprechstunde.keine-keime.de bis unmittelbar vor Beginn der Aktion gestellt werden. Eine Registrierung dafür ist nicht erforderlich. Außerdem existiert vorab die Möglichkeit, über Fragen anderer Internetnutzer abzustimmen.

Offener Dialog

KGNW-Präsident Jochen Brink wünscht sich einen offenen Dialog mit der Bevölkerung: „Wir verstehen, dass viele Menschen verunsichert sind, wenn sie an unsichtbare Krankheitserreger denken“, betont er. „Die Erfahrung zeigt jedoch: Je besser unsere Patienten Bescheid wissen, umso besser wird auch die Vorsorge vor multiresistenten Erregern.“

Mit der neu geschaffenen Online-Kommunikation will die KGNW auf individuelle Situationen und Sorgen eingehen. Bereits ab Ende März informiert der Verband durch seine landesweite Initiative „Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger. Gemeinsam Gesundheit schützen“ - eine Kampagne, die seitdem auch vom St. Walburga-Krankenhaus unterstützt wird. Das Internetportal www.keine-keime.de wiederum bündelt die einzelnen Offerten von über 350 teilnehmenden Kliniken. Ab Mitte September 2015 ist eine Wanderausstellung zu der gesamten Problematik in der Mescheder Klinik zu sehen.