Chefarzt Dr. Georg Köhne (re.) und Oberarzt Dr. Peter Maß freuen sich über die Neuanschaffungen

Modernste Technik für optimale und innovative Patientenversorgung

[31.05.2010]

Hochauflösende Bilder zeigen sich ab sofort den Ärzten und Patienten in der Abteilung für Gastroenterologie des St. Walburga-Krankenhauses: Gleich drei technische Neuanschaffungen sorgen für eine genauere Diagnostik und für die Erweiterung des Behandlungsspektrums.

Die neuen Geräte bieten HDTV-Standard und liefern somit hochauflösende Bilder. "Dadurch wird die Diagnostik noch sicherer und genauer", sagt Dr. Georg Köhne, Chefarzt der Abteilung. Weiterhin können durch bestimmte digitale Techniken Veränderungen noch früher und besser entdeckt werden, die sonst für das menschliche Auge so nicht erkennbar wären.

Außerdem wurden zwei Geräte für den endoskopischen Ultraschall angeschafft. Diese Geräte sind Endoskopen ähnlich, die zum Beispiel bei Magenspiegelungen verwendet werden. Zusätzlich sind sie aber mit Miniatur-Ultraschallköpfen versehen. Köhne: "Diese machen sehr genaue Untersuchungen der inneren Organe wie z. B. der Bauchspeicheldrüse möglich." Darüber hinaus wird die Technik zur Ausbreitungsdiagnostik von Tumoren eingesetzt. Selbst die gezielte Probenentnahme aus inneren Organen ist damit machbar.

Ebenfalls angeschafft wurde ein neues Ultraschallgerät, das qualitativ sehr hochwertige Bilder ermöglicht und mit dem man zudem eine Elastographie durchführen kann. Das bedeutet, dass auch die mechanische Härte z. B. eines Schilddrüsenknotens optisch dargestellt werden kann. Neu ist durch diese Anschaffung auch die Möglichkeit, Untersuchungen mit Ultraschallkontrastmitteln durchzuführen.

"Wir freuen uns, dass wir mit diesen Anschaffungen der ohnehin schon gut aufgestellten Abteilung noch mehr Wege zur optimalen Patientenversorgung bereiten konnten", freut sich Geschäftsführer Helmut Krampe.