Mit Patientenruf zum richtigen Zeitpunkt in der Ambulanz

[14.05.2010]

Mit einer innovativen Idee geht das St. Walburga-Krankenhaus neue Wege bei der Betreuung von Patienten: Um teils nicht vermeidbare Wartezeiten in der Chirurgischen Ambulanz des St. Walburga-Krankenhauses so angenehm wie möglich zu gestalten, wurde jetzt ein Patientenrufsystem eingeführt.

Nach der Anmeldung in der Chirurgischen Ambulanz erhält der Patient ein kleines Gerät, mit dem er sich freier im Haus bewegen kann. Sobald die Behandlung beginnen kann, gibt das Gerät ein optisches und akustisches Signal ab und der Patient weiß sofort bescheid, dass er zurück in die Ambulanz muss. Somit ist es möglich, zum Beispiel in Ruhe in der neuen Cafeteria zu verweilen. Niemand muss mehr Sorge haben zu verpassen, wann er an der Reihe ist. „Am liebsten wäre es uns natürlich, es gäbe gar keine Wartezeiten und wir könnten auf das System verzichten“, so Chefarzt Dr. Detlef Drüppel. „Bei der Notfallversorgung, zum Beispiel von Verkehrsunfällen, kann es aber immer zu längeren Wartezeiten für andere Patienten kommen, da dann das ganze Team eingebunden ist.“

Das System wurde bereits in einer Testphase ausprobiert und die Patienten waren begeistert. „Deshalb war für uns klar, dass wir das Projekt umsetzen wollen“, erklärt Geschäftsführer Helmut Krampe. „Die Zufriedenheit unserer Patienten liegt uns sehr am Herzen, so dass es uns leicht fällt, auch mal ungewöhnliche Wege zu gehen.“