Am Stand der Verbund-Krankenpflegeschule auf der 4. Mescheder Berufsinfobörse herrschte reger Andrang: Sowohl die Mitglieder des Kollegiums als auch Absolventen einzelner Kurse standen interessierten Besuchern Rede und Antwort. Foto: Stadtmarketing Meschede

Informationen aus erster Hand: Nachlese für Mescheder Berufsinfobörse fällt positiv aus

[25.10.2013]

Das Fazit klang vielversprechend: „Wir haben zahlreiche Beratungsgespräche geführt, trafen dabei auf etliche Bewerberinnen und Bewerber, die ernsthaftes Interesse signalisierten“: Dieter Glaremin, stellvertretender Leiter der Verbund-Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus, bezeichnete die Teilnahme an der jüngst stattgefundenen 4. Mescheder Berufsinfobörse (BIB) rundherum als „großen Erfolg“.

Dort war die Unterrichtsstätte zwei Tage lang mit einem separaten Aktionsstand vertreten, hinter dem Pädagogen  und Absolventen gleichermaßen den Kontakt zu Interessenten suchten. Auf diese Weise wurden häufig gestellte Fragen nach notwendigen Eingangsvoraussetzungen oder späteren Beschäftigungsperspektiven kompetent beantwortet.  

Akribische Planung

Dem Entschluss, bei der örtlichen Ausstellung Flagge zu zeigen, war die Überlegung vorausgegangen, angesichts des drohenden Personalmangels im Pflegebereich Heranwachsende rechtzeitig über künftige Tätigkeitsfelder aufzuklären. Eine Offerte, die sich ganz bewusst an den Nachwuchs richtete, bevor der die allgemeine Schullaufbahn beendet und nach geeigneten Ausbildungs- bzw. Arbeitsplätzen Ausschau hält.

Um den Besuchern daher keinerlei Auskünfte schuldig zu bleiben, hatte das Kollegium den Messe-Auftritt zusammen mit Angehörigen aktueller Kurs-Einheiten akribisch geplant. „Jeder wusste, was er zu tun hat“, strich Glaremin die gelungene, gemeinsame Vorbereitung heraus.  

Pfiffige Ideen

An sachkundigen, noch dazu aus erster Hand weitergegebenen Informationen über Strukturen des Lehrbetriebs einerseits, Tätigkeitsgebiete innerhalb des Gesundheitswesens andererseits mangelte es deshalb nicht. Auch war dem Organisationsteam manch pfiffige Idee eingefallen, um beim Publikum die Neugierde anzustacheln: „Die Gäste konnten sich beispielsweise den Blutdruck messen lassen“, fügte der Pädagoge hinzu, „ein dekorativ platziertes Skelett diente überdies als Blickfang, um Aufmerksamkeit zu erzielen.“   

In Anbetracht der „erfreulichen Resonanz“ mochte es der Dozent zum Schluss seiner Nachbetrachtung nicht verhehlen: „Im nächsten Jahr werden wir uns wieder anmelden.“ Lobesworte fand er obendrein für die Riege der Initiatoren, unter ihnen das hiesige Berufskolleg sowie die Wirtschaftsförderung Meschede: „Die Veranstaltung zieht immer weitere Kreise - Beleg dafür, welch guten Zuspruch sie erfährt.“