Hilfe für Weißrussland - St. Walburga-Krankenhaus engagiert sich vor Ort!

[02.10.2009]

Drei engagierte Krankenhaus-Geschäftsführer der Trägergesellschaft Misericordia GmbH machten sich am Montagmorgen, 28. September, gemeinsam auf den Weg nach Weißrussland in die 370.000 Einwohner-Stadt Mogilev. Ihr Ziel: Helfen.
Walter Kuhlmeyer, Geschäftsführer des St. Walburga-Krankenhauses Meschede, Hans-Bernhard Lammers (Augustahospital Anholt) und Gerd Tschorn (Clemenshospital Münster) hatten aber nicht nur Hilfsgüter im Gepäck, sondern wollen intensiv zur Völkerverständigung und medizinischen Weiterbildung beitragen.

Initiiert wurde die Fahrt von Hans-Bernhard Lammers, der seit 1995 jährlich nach Weißrussland fährt, um den Menschen und dem dortigen Krankenhaus Kleidung, Medikamente oder medizinische Geräte zukommen zu lassen. So ist auch der Kontakt zum Geschäftsführer des städtischen Krankenhauses, Dr. Michael Maximenko, entstanden.

Anfang 2009 entstanden dann erstmals Gespräche darüber, wie die weißrussischen Ärzte von dem deutschen Gesundheitswesen profitieren könnten. Schnell wurde klar, dass eine Hospitanz die beste Lösung wäre, und auch, dass die anderen Häuser der Trägergesellschaft mit ins Boot geholt werden müssten. Denn nur so würden die Ärzte aus Mogilev Einblick in alle medizinischen Abteilungen bekommen können.
Die anderen Geschäftsführer waren sofort mit dabei und gemeinsam werden nun vor Ort Gespräche geführt, um für alle Beteiligten die bestmöglichste Lösung zu finden. „Es ist für unser Haus selbstverständlich, dass wir bei dieser guten und wichtigen Sache mit dabei sind“, sagt Kuhlmeyer.
Und damit die Reise von Münster aus nicht mit leeren Händen angetreten werden musste, wurde die komplette Krankenhausbettwäsche aus Anholt mitgenommen. „Wir haben auf andere Bettwäsche in unserem Haus umgestellt, und Dr. Maximenko hat großes Interesse an unserer bisherigen Bettwäsche geäußert. Natürlich kommen wir gerne dieser Bitte nach und spenden unsere Bezüge und Laken“, so Lammers.

Am 3. Oktober kamen die drei aus Mogilev mit jeder Menge Anregungen, Ideen und dem guten Gefühl, geholfen zu haben, zurück.