Neben vielen anderen Patienten, Mitarbeitern und Besuchern freuten sich auch die frisch gebackenen Eltern über die fröhliche Karnevalsablenkung und stießen mit einem alkoholfreien Pinnchen auf das Team und das Töchterchen an.

Hex Hex - Närrisches Karnevalstreiben im Krankenhaus

[11.02.2013]

Alles Jecken. Beseelt vom närrischen Virus - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Walburga-Krankenhauses, die sich schon vor Jahren zu einem munteren Völkchen zusammenfanden. Prächtig verkleidet, zieht die Schar stets auf Altweiber-Fastnacht von Abteilung zu Abteilung. Immer auf der Suche nach Krawattenträgern, deren Schlipse – schnippschnapp – der Schere zum Opfer fallen. Das Thema diesmal: Hexen-Auflauf.  

So bringen die Buntkostümierten Stimmung auf die Flure, singen, scherzen, schäkern. Tun’s aber natürlich nur dort, wo sich niemand durch das neckische Treiben gestört fühlen könnte. Ihre Devise? Lachen ist die beste Medizin …  denn es bewirkt gute Laune, verscheucht düstere Gedanken, führt Menschen zusammen. 

Und tröstet gerade im Klinikalltag, wo Freud und Leid ohnehin ganz eng miteinander verwoben sind, über eigene Sorgen hinweg. „Wenn dann landauf landab der Karneval regiert, Patientinnen und Patienten aber nicht mitfeiern dürfen, weil sie das Bett hüten müssen, gilt es erst recht Fröhlichkeit zu verbreiten“ - sagt Hebamme Ute Schwonzen, als „echt kölsches Mädchen“ einst Ideengeberin der Spaß-Offensive. Dass anfangs noch Mitstreiterinnen fehlten, machte ihr wenig aus. „Damals“, grinst die gebürtige Rheinländerin, „damals bin ich zur Not auch allein losgezogen“ – kreuz und quer durch das Gebäude. Inzwischen aber weiß sie längst das vielköpfige Trüppchen hinter sich. Und in dem fiebern die Akteure den „tollen Tagen“  von Session zu Session begeistert entgegen. Helau – nein:  Alaaf!