Arzthelferinnen und medizinische Fachangestellte trafen im St. Walburga-Krankenhaus zusammen, um sich innerhalb eines Workshops über patientenorientierte Kommunikationsmuster intensiver auszutauschen. Anhand von themenbezogenen Rollenspielen setzten die Teilnehmerinnen - unser Bild zeigt eine der improvisierten Szenen - zuvor erörterte Handlungsweisen praxisnah in die Tat um.

Grundzüge souveräner Kommunikation: Workshop bescherte Teilnehmerinnen nützliche Praxis-Tipps

[29.01.2014]

Im Gesundheitswesen sind sie das Maß aller Dinge – Patienten. Ein Anspruch, der es geradezu mit sich bringt, ihren Wünschen und Bedürfnissen prinzipiell gerecht zu werden. Dabei kommt jenen Beschäftigten, die hinter den Empfangstresen der Praxen oder in den Sekretariaten der Klinikabteilungen häufig erste Kontakte pflegen, eine besonders wichtige Bedeutung zu. Deshalb hatte das St. Walburga-Krankenhaus jetzt zu einem Workshop für Arzthelferinnen und medizinische Fachangestellte eingeladen. Im Mittelpunkt des gutbesuchten Treffens: das gemeinsame Nachdenken darüber, wie professionelles, kundenorientiertes Auftreten weiter optimiert werden kann.

„Sicher und souverän kommunizieren“: So lautete die Überschrift, unter der – bezogen auf das eigene Tätigkeitsgebiet - die Teilnehmerinnen ihre Berufssituationen genauer reflektierten. Mit der langjährigen Public-Relations-Managerin Caroline von Weichs stand ihnen an dem Nachmittag eine erfahrene Referentin zur Seite. Sie ließ nach der Einführung ins Thema alltägliche Fall-Beispiele erörtern, die typische Geschehnisse rund um den Rezeptionsschalter widerspiegelten.

Hilfreiche Lösungsansätze

Was die Zuhörerinnen im munteren Austausch zusammentrugen, war zuvor in Kleingruppen eifrig diskutiert worden. So listete die Runde immer wieder neue Verhaltensweisen auf, von denen sie sich – etwa für die in Gesprächen mit dem Gegenüber drohenden Missverständnisse – hilfreiche Lösungsansätze erhoffen. 

Es blieb nicht bei theoretischen Analysen: Rollenspiele mussten her, um die zuvor geschilderten Handlungsschritte auf Praktikabilität zu überprüfen. Manche der Akteurinnen wuchsen nun förmlich über sich hinaus: Dank der kurzweilig gestalteten Szenen zeigten sie wirklichkeitsnah auf, dass für problemlose, gegenseitige Verständigung Sprachbarrieren keineswegs ein Hindernis bedeuten müssen. Im Gegenteil: Die sind bisweilen auf nonverbale Art, durch Gestik und Mimik, sogar recht charmant aus der Welt zu schaffen.

Perfektes Aussehen

Im zweiten, eher gesellig ausgerichteten Teil der Veranstaltung demonstrierten die zwei Make-up- und Hair-Stylistinnen  Muna Schorn und Stephanie Hennecke den anwesenden Frauen, wie diese mit geringem Aufwand zu einer guten Ausstrahlung gelangen, um für Repräsentationsaufgaben während der Dienstzeiten (und darüber hinaus) gewappnet zu sein. Zudem erläuterte das Duo anschaulich, welche Regeln für ein perfektes Aussehen gelten. Eine informative Haut- und Kosmetikberatung gehörte ebenso zum Angebot. Und wem am Ende der Sinn danach stand, der durfte sich noch im Seminarraum von den beiden frisieren lassen. 

Bilder-Nachlese zum Praxis-Workshop: "Sicher und souverän kommunizieren"