Alle achteten auf seinen Einsatz: Während der bereits zum zweiten Mal vom St. Walburga-Krankenhaus ausgerichteten Babymesse stellte Kinderliedermacher Detlev Jöcker - mit über 13 Millionen verkauften Tonträgern einer der erfolgreichsten deutschen Sänger - großen und kleinen Besuchern bei vollbesetzter Kulisse ausgewählte Titel vor. Songs zum Mitsingen, Mitklatschen, Mittanzen.
Einer, der sein Publikum auf der Stelle verzauberte: Marc Dolle zog dank aberwitziger Kunst-Stücke die Aufmerksamkeit des Publikums - besonders jüngere Gäste verfolgten seine Tricks mit großen, staunenden Augen - sofort magisch an. Auch die Erwachsenen ließen sich während der Babymesse von den Darbietungen ein ums andere Mal überraschen - und spendeten dem Meister kräftigen Applaus.

Großes Lob für die Babymesse: Gemütlich - familiär - professionell

[13.06.2015]

Das originellste Kompliment steuerte Vanessa bei, gerade sechseinhalb Lenze alt: „Der Mann“, berichtete die Schülerin der Mama aufgeregt, „singt so toll, ich will nicht nach Hause gehen“. Aber irgendwann ist selbst das schönste Konzert einmal beendet. Deshalb blieb ihr zum Schluss nichts anderes übrig als gemeinsam mit der Familie den Heimweg anzutreten. Doch eben jener „Mann“, Kinderliedermacher Detlev Jöcker und angesichts von über 13 Millionen umgesetzten Tonträgern einer der erfolgreichsten deutschen Interpreten, schien den Zugabe-Wunsch schon geahnt zu haben: „Okay“, rief er zum Schluss den Zuhörern in der Kapelle des St. Walburga-Krankenhauses zu, „wir können uns noch im Foyer unterhalten.“

Dort bildete sich im Nu eine stattliche Schlange. Mädchen wie Jungen gleichermaßen - Vanessa übrigens mittendrin - wollten dem bundesweit bekannten Musiker gerne „Tschüss“ sagen, wollten bei der Gelegenheit ein Autogramm des Künstlers abstauben. Fast fünfzig Minuten lang waren sie mit Titeln aus dem über 1400 Kompositionen zählenden Repertoire des Münsteraners unterhalten worden. Im Interview vorab präsentierte er ferner etliche Songs aus dem aktuellen Album „Wir sind schwanger“ – wie geschaffen für die jetzt schon zum zweiten Mal organisierte Babymesse.

Vielseitiges Sortiment

Von der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe 2013 erstmals initiiert, zeigten während der Verkaufsschau namhafte Geschäfte, Dienstleister sowie Unternehmen aus der Region erneut ihre Angebote. Über 700 Personen, darunter vorwiegend werdende Mütter und Väter, nutzten die Chance, sich gezielt die Produkte anzusehen, welche für das spätere Zusammenleben mit den Neugeborenen unverzichtbar sind – angefangen bei Bekleidung, Büchern, Spielzeug bis hin zu Autositzen, Schlafsäcken, Wäschemode. Im Sortiment fehlten zudem weder Haushaltsartikel noch Ernährungstipps. Damit Bedürfnisse der Eltern künftig nicht zu kurz kommen, warteten Wellness-Beraterinnen mit passenden Empfehlungen auf.  

Bereits seit frühmorgens hatten die Aussteller ihre Auslagen liebevoll dekoriert, so herrschte direkt nach Veranstaltungsbeginn entlang der Eingangshalle behagliche Stimmung. Ein Aspekt, den Jöcker  - aufmerksamer Beobachter im Hintergrund - prompt registrierte: „Unglaublich, mit welcher Wärme die Besucher empfangen werden. Man bekommt sofort ein Gefühl von Vertrauen entgegengebracht“, gab er dem örtlichen Pressevertreter zu Protokoll.

Kompetente Ansprechpartner

Begleitende Kurz-Vorträge über „Homöopathie“,  „Abenteuer Familie“, „Osteopathie“ oder „Interdisziplinäre Zusammenarbeit“ vervollständigten das Programm, darüber hinaus wurde zu mehreren Kreißsaalführungen und Besichtigungen der Wöchnerinnenstation eingeladen. Überhaupt: Auf die Vermittlung fachbezogener Informationen, etwa zu Themengebieten wie Entbindung oder Rückbildung, wurde an dem Nachmittag großen Wert gelegt. Wer zusätzliche Auskünfte wünschte, dem standen Mediziner, Hebammen, Physiotherapeuten sowie Diätassistentinnen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung - an extra eingerichteten Service-Treffs.

Man habe ein „aufgeschlossenes Publikum" vorgefunden, „viele interessante Gespräche“ geführt, hieß es derweil lobend aus den Reihen der beteiligten Kaufleute. Die Messe wäre „professionell vorbereitet“ worden, sie strahle aufgrund ihrer farbenfrohen Kulisse und dem „gemütlichen Flair“ das „gewisse Etwas“ aus. Nach persönlichen Eindrücken befragt, äußerte sich beispielsweise Besucherin Kathleen Stübing in ähnlicher Weise: Sie würdigte das „ansprechende Ambiente“, vergaß überdies nicht die „facettenreiche Auswahl“ zu erwähnen. Stets „zuvorkommend bedient“ worden zu sein, betonte wiederum Jenny Göckeler-Oertel. Als „Plus“ verbuchte Sandra Oberstadt, eine weitere Kundin, die im Stunden-Takt anberaumten Referate - zumal der Nachwuchs währenddessen bestens betreut worden sei. Richtig: Zauberer Marc Dolle zog in der Zwischenzeit die Aufmerksamkeit der Kleinen mit verblüffenden Kunst-Stücken magisch an.      

Positive Rückmeldungen

Chefarzt Kurt Müller – einst Ideenstifter für das gesamte Konzept – war die Freude über derlei positives Feedback deutlich anzumerken: „Mein Dank gebührt allen, die zum Gelingen beigetragen haben. Angesichts der vielen, unser Format bestätigenden Rückmeldungen werden wir sicherlich die dritte Ausgabe der Babymesse planen“, blickte er optimistisch nach vorn. Auf ein Wiedersehen in 2017.    

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