Der gesamte Examenskurs der Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus hatte bestanden, da durften beim Gruppenbild der überglücklichen Absolventen - zusammen mit dem Prüfungsgremium - Zeugnisse und Rosen nicht fehlen.

Grandioser Prüfungserfolg: Alle haben ihr Pflegeexamen bestanden

[20.09.2012]

Sie lagen sich vor Rührung in den Armen, wünschten einander viel Glück, bisweilen kullerten Einzelnen gar Freudentränen über die Wangen. Zuvor war bereits unter den 30 Absolventen der Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus Meschede überschwänglicher Beifall aufgebrandet, als ihnen Prüfungsvorsitzender Dr. Roland Rautenstrauch vom Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises die heißersehnte Nachricht verkündete: „Alle sind durchgekommen. Wunderbar, dieses Ergebnis. Ein Erfolg zudem, auf den sämtliche Beteiligten stolz sein dürfen.“ Lobesworte, die auch Hans-Dieter Kisling, Leiter der Einrichtung, sowie die übrigen Mitglieder seines Kollegiums gerne hörten, hatte doch der gesamte Stab auf ein gutes Abschneiden der Examensklasse hingearbeitet. Nach Aushändigung der Zeugnisse kannte die Begeisterung dann keine Grenzen mehr.

Während  der dreijährigen Ausbildungsphase mussten die Teilnehmer das gesamte, breitgefächerte Spektrum ihres zukünftigen Tätigkeitsfeldes beackern: medizinische Fragestellungen einerseits, zeitgemäße Pflegetechniken andererseits. Ein theoretischer Block, für den rund 2300 Unterrichtsstunden angesetzt waren. Die praktische Vorbereitung auf den späteren Beruf wurde ihnen wiederum im St. Walburga-Krankenhaus, im St. Franziskus-Hospital Winterberg, im Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft sowie in der Elisabeth-Klinik in Bigge vermittelt. Aufgrund der vielfältigen Spezialgebiete innerhalb dieses Verbundsystems erhielten die Schülerinnen und Schüler einen umfassenden, qualifizierten Einblick – auf  hohem Niveau: Er reichte von der Chirurgie über die Lungenheilkunde und Geriatrie bis zur Geburtshilfe.

Besonderes Modul

Darüber hinaus standen mehrere Exkursionen auf dem Programm: Sie führten u.a. nach Münster zum dortigen Universitätsklinikum, wo ein Symposium zu Herzerkrankungen/Herzoperationen stattfand. In Duisburg besuchte der Kurs den „Tag der Pflege“, ein Seminar zum Themenkomplex „Sterben und Tod“  zählte ebenfalls zum Lehrangebot. Nebenbei: Das wird durch ein ganz besonderes Modul geprägt. Auf der „Schulstation“ übernehmen für die Dauer von zwei Wochen jeweils Auszubildende das Kommando. Sie lernen somit unter Echt-Bedingungen, Alltagsanforderungen zu meistern. 

Am Abend darauf  herrschte erneut Jubelstimmung: Diesmal wurden im Rahmen der Abschlussfeier offiziell die Diplome als Gesundheits- und Krankenpfleger(in) überreicht.

Die Namen der Prüflinge:

Bender, Sarah (Lennestadt), Dickel, Lisa-Marie (Winterberg), Dos Santos, Cristina (Meschede), Dworiankin, Daria (Hallenberg), Harbecke, Rebecca (Warstein), Hennes, Theresa ( Lennestadt), Hesse, Katharina (Winterberg), Hüwel, Katharina (Meschede), Koch, Lisa-Marie (Winterberg), Korte, Sarah (Meschede), Leineweber, Sandra (Hallenberg), Leutner, Jan (Medebach), Lingk, Julian (Olsberg), Löffler, Lena (Winterberg), Mause, Larissa (Hallenberg), Müller, Jasmin (Schmallenberg), Nitsche, Beatrice (Arnsberg), Pflug, Alexandra (Meschede), Püttmann, Mona (Olsberg), Schäfer, Bianca (Medebach), Schleimer, Sarah (Dortmund), Schmidt, Theresa (Hallenberg), Schneider, Verena (Bad Berleburg), Schulte, Nicole (Arnsberg), Van Doorn, Sebastian (Bad Fredeburg), Varatharasa, Archchana (Meschede), Vornweg, Julia (Meschede), Wiederspan, Oxana (Sundern), Winterhoff, Sabrina (Meschede), Yazar, Orhan (Meschede)