Schlager, Seemannslieder, Volksweisen: Alles, was dem Publikum gute Laune verschafft, zählt beim Mescheder Shantychor "Kleine Möwe" zum Repertoire. Für ein Sommer-Konzert kommt die Gruppe am Sonntag, 17. August, in die Caféteria des St. Walburga-Krankenhauses. Beginn 16 Uhr - Eintritt frei!

Gesungen wird alles, was gute Stimmung verbreitet: Shantychor "Kleine Möwe" gastiert in der Klinik-Caféteria

[07.08.2014]

Weiße Schuhe, weiße Hose, dazu das blaue Polo-Shirt adrett kombiniert: Fesch sehen sie aus, die 22 Mitglieder des Shantychors „Kleine Möwe“. Denn ihr Bühnen-Dress, den sich die Mescheder Gruppe ausgewählt hat, passt farblich prima zusammen. „Bei Veranstaltungen möchten wir auch optisch auffallen“, schmunzelt Mitbegründerin Elisabeth Schneider. Wie liebevoll sie zusammen mit den Mitstreitern die Shows zu inszenieren versteht, davon kann sich das Publikum - interessierte Gäste sind herzlich eingeladen - am Sonntag, 17. August, beim Sommer-Konzert in der Caféteria des St. Walburga-Krankenhauses persönlich überzeugen. Beginn 16 Uhr – Eintritt frei.

Musikalisch ist dem Ensemble bei seinen Auftritten ohnehin die geballte Aufmerksamkeit sicher:  Schlager, Seemannslieder, Volksweisen – alles, was gute Laune verschafft, zählt mittlerweile zum über 100 Titel umfassenden Repertoire, von dem stets eine andere Best-Of-Mischung präsentiert wird. Und jedes Jahr kommen mindestens fünf weitere Stücke hinzu – Stücke, die eines gemeinsam haben: Sie verleiten rasch zum Schunkeln, sorgen dank des flotten Rhythmus‘  für lockere Atmosphäre.

Vertraute Runde

„Manchmal“, erzählt Schneider, „reichen zwei, drei Nummern, schon liegen sich die Leute in den Armen.“ Wenn dann Dirigent Dieter Hölter langsam den Taktstock hebt, um bekannte Klassiker wie „Hamborger Veermaster“ oder „Amazing Grace“ anstimmen zu lassen, bei denen das gesamte Auditorium förmlich darauf wartet, anschließend lauthals mitschmettern zu dürfen, ist die Begeisterung nur noch schwer zu toppen. Ganz im Sinne der Protagonisten: „Die Zuhörer sollen unseren Spaß teilen.“

Dass sie die gleichen Hobbys pflegen, wurde den Aktiven spätestens vor zwölf Jahren bewusst - zuvor hatte sich die muntere Schar schon beim Segeln auf dem Hennesee näher kennengelernt. Während des Geburtstagsständchens für einen der Senioren - er feierte damals den 80. – merkte der Freundeskreis plötzlich, dass er beim Singen ebenfalls prächtig harmoniert. Daraus entstanden ist eine vertraute Runde, die das Schöne mit dem Nützlichen verbindet: Im regelmäßigen Zwei-Wochen-Turnus trifft sie sich zur Probe, um Programme vorzubereiten, mit denen man Bewohner der Altenheime oder Patienten in den Hospitälern besonders aufmuntern will.

„Tolle Aktion“, bedankt sich Klinik-Geschäftsführerin Anja Rapos für die honorige Geste, „wir freuen uns auf einen unterhaltsamen Nachmittag.“