Sowohl Lehrkräfte der Verbundkrankenpflegeschule (unser Bild zeigt links Dozentin Heidelore Lessig auf einer Veranstaltung in Meschede) als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kooperierenden Kliniken haben es in Vor-Ort-Gesprächen bei Berufsinformations-, Gesundheits- oder Pflegebörsen gleichermaßen erlebt: Auskünfte zu aktuellen Ausbildungsmöglichkeiten oder späteren Beschäftigungsperspektiven stoßen beim Publikum rasch auf Resonanz. Und finden eine dankbare Zuhörerschaft.

Gesundheitsbörse 2015 im Berufskolleg: Dozenten und Praxisanleiter informieren über die Krankenpflegeausbildung

[01.02.2015]

Die alternde Gesellschaft?  Inzwischen Realität – und schon lange kein Schlagwort mehr. Angesichts des dadurch im Land ständig wachsenden Pflegebedarfs gilt es jetzt umso dringender qualifizierte Fachkräfte zu finden. Junge Menschen auf attraktive Ausbildungs- und Tätigkeitsprofile in dem Bereich hinzuweisen, soll deshalb Ziel jener Gesundheits- und Pflegebörse sein, die am Mittwoch, 11. Februar 2015, ab 9 Uhr in den Räumlichkeiten des Mescheder Berufskollegs (Dünnefeldweg 5) stattfindet. Schirmherr ist NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider.

An der von mehreren Fachinstitutionen organisierten Veranstaltung – darunter die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland, das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Hellweg-Hochsauerland, die Bundesagentur für Arbeit Meschede-Soest, die beiden Kreise Soest und Hochsauerland sowie das Jobcenter AHA Kreis Soest und die kommunalen Jobcenter im HSK – nimmt auch die Verbundkrankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus*  teil. Mitglieder des Lehrerkollegiums werden gemeinsam mit den in der Klinik eingesetzten Praxisanleitern über Einzelheiten der Jahr für Jahr immer ab Anfang August neu beginnenden Unterrichtskurse informieren.

Darüber hinaus können sich interessierte Besucher an diesem Stand ein ganz besonderes Konzept vorstellen lassen, das im gesamten Hochsauerland geradezu einzigartig ist: die Krankenpflegeausbildung in Teilzeitform. Sie richtet sich vor allem an Mütter und Väter, Alleinerziehende, Wiedereinsteiger oder Personen, die bislang aus unterschiedlichen Gründen trotz bestehender Vorkenntnisse keinen qualifizierten Abschluss erlangten. Wesentliches Merkmal des am 1. Oktober 2015 startenden Angebots: Es gestattet eine bessere Vereinbarkeit von beruflichen Ambitionen und familiären Verpflichtungen.

* weitere Träger: Elisabeth-Klinik Bigge, Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft, St. Franziskus-Hospital Winterberg