Der Aktionstag im Rahmen der 1. Mescheder Gesundheitswoche führte Mitglieder aus rund 20 Selbsthilfegruppen des Hochsauerlandkreises in der Eingangshalle des St. Walburga-Krankenhauses zusammen. Bei der Organisation der Veranstaltung hatte die Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle (AKIS) sowie das zugehörige Kompetenzteam maßgeblich mitgeholfen. Unser Foto zeigt das Erinnerungsbild mit sämtlichen Anbietern.
Simone Geck (r.) von der Suchtberatung des Caritasverbandes Brilon hatte sich einen besonderen Clou für ihren Informationsstand ausgedacht: Nach dem Aufsetzen von Spezialbrillen wurde die Wirklichkeit ähnlich verzerrt wie durch einen 0,8- oder 1,3-Promillegehalt. Für Besucherinnen und Besucher entpuppte sich die Aktion als origineller Publikumsspaß.
"Gemeinschaft macht stark": Der Slogan der der im Hochsauerlandkreis ansässigen Selbsthilfegruppen war nicht zu übersehen: Vor der Eingangshalle des St. Walburga-Krankenhauses hatten die Organisatoren zwei große Banner aufgestellt, die Patienten, Mitarbeiter und Besucher auf den Aktionstag hinwiesen.

"Gemeinsam stark sein": Selbsthilfegruppen präsentierten sich der Öffentlichkeit

[20.06.2013]

„Gemeinsam stark sein“: Im Foyer des St. Walburga-Krankenhauses herrschte beim Treffen der im Hochsauerlandkreis tätigen Selbsthilfegruppen stetes Kommen und Gehen. Rund 20 Initiativen aus der Region waren der Einladung zur 1. Mescheder Gesundheitswoche gefolgt, um in enger Kooperation mit der Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle AKIS sowie dem zugehörigen Kompetenzteam die jeweiligen Aktivitäten einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren.

Ausgerichtet an dem Ziel, im Verbund mit anderen Betroffenen persönliche Problemlagen zu lösen, ergaben sich entlang der zahlreichen Stände intensive Begegnungen. Die Besucher wiederum nutzten die Gelegenheit, um sich mit fachkundigen Gesprächspartnern über persönliche Anliegen ausführlich unterhalten zu können.

Hindernis-Parcours

Interessierte Zuhörer fanden sich zudem beim Vortrag von Heinz Arenhövel ein, dem ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten im HSK. Er mochte in seinem Referat nicht verhehlen, dass es in Meschede trotz der bisherigen Erfolge beim Thema Barrierefreiheit noch einiger Anstrengungen bedürfe, um Stufe für Stufe dieses Ziel zu erreichen - gleichwohl sei man vor Ort auf "einem guten Weg". 

Etwas ganz Besonderes hatte sich unterdes Mitarbeiterin Simone Geck von der Suchtberatung des Caritasverbandes Brilon mit ihrem "Hindernis-Parcours" ausgedacht. Anhand zweier Spezialbrillen, die reales Empfinden ähnlich verzerrt abbildeten wie mit einem 0,8- bzw.1,3 Promillegehalt, führte sie freiwilligen Testern eindringlich vor Augen, was passiert, wenn vorab zu tief ins Glas geschaut wurde: Den wenigsten, mit diesen ungewöhnlichen Sehgestellen ausgestatteten Probanden gelang es überhaupt, entlang des auf dem Fußboden markierten Klebestreifens noch locker zu balancieren ...

Fazit: An publikumswirkamen Offerten mangelte es nicht. 

Beteiligt waren: Selbsthilfegruppen u.a. aus Meschede und der Region - zu Themengebieten wie Krebs, Borderline, Borreliose, Leukämie und Lymphom, Schlaganfall, Osteoporose, Fibromyalgie, Prostatakrebs, Kreuzbund Meschede II, CeBeeF, Lotsen für Menschen mit Behinderungen, AGUS, Insuliner, Behinderten-Interessen-Vertretung Meschede    

1. Mescheder Gesundheitswoche: Wissenswertes rund um Medizin, Pflege, Forschung und Gesellschaft

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