Knallig bunt sind sie - die mit Beginn der Feiertage in der Frühlings-Installation des St. Walburga-Krankenhauses Meschede versteckten Oster-Eier. Barbara Kotthoff (l.) und Birgit Wullenweber aus dem Caféteria-Team kümmern sich unterdes um den Nachschub.
Ein Hingucker, der sowohl die Patienten als auch die Besucher auf die Ostertage und den Frühling einstimmen soll: Inmitten der Eingangshalle des St. Walburga-Krankenhauses Meschede ist ein originell dekoriertes Blumen-Beet entstanden. Mit dem Osterhasen als Blickfang.
Der Gruß an den Frühling: Gärtnermeister Martin Schulte hat das farbenfrohe Blumen-Beet im Foyer des St. Walburga-Krankenhauses geschaffen. Die Kolleginnen Barbara Kotthoff (l.) und Birgit Wullenweber (r.) aus dem Caféteria-Team freuen sich mit ihm über die gelungene Oster-Dekoration.

Frühlings-Installation im Krankenhaus-Foyer: Ein Osterhase ist der Blickfang

[30.03.2013]

Ewig gedauert hat er, der Winter. War diesmal extrem lang, oft bitterkalt, bisweilen ganz schön anstrengend. Doch nun haben Schnee und Eis genug genervt. Freundlicheres Wetter muss her, eher heute als morgen. Das St. Walburga-Krankenhaus Meschede lockt es auf seine Weise an – mit einer farbenfrohen Blumen-Installation, die sich beim Gang durch die Eingangshalle rasch zum Blickfang entwickelt. Dort, direkt im Flur, wachsen nun plötzlich Tulpen, daneben prangen Zimmer-Zypressen oder „fette Hennen“, ergänzt wird der aparte Mix von Efeu, Farn, Moos und Mulch – alles geschmackvoll aufeinander abgestimmt. Das Gegenmittel, um Väterchen Frost die Tour zu vermasseln.

„Der Gruß an den Frühling“, sagt Gärtnermeister Martin Schulte, unter dessen Regie die blühende Landschaft entstand. Seine Absicht? „Mit dem Mini-Beet möchten wir Patienten und Gästen gute Laune vermitteln, möchten sie auf andere Gedanken bringen“ –  ein echter Hingucker, der Vorbote für wärmere Jahreszeiten. Deshalb will man das Schmuckstück auch mindestens vier Wochen sorgsam pflegen – bis sich danach mit dem Mai der Wonnemonat ankündigt. „Würden wir es früher wieder abbauen“, betont Schulte, „wäre der organisatorische Aufwand zu groß gewesen.“

Kreative Dekoration

Das unterdes im Klinikgebäude vorbeieilende Publikum hat die florale Botschaft gleich verstanden, Lob für die kreative Dekoration gibt’s auf der Stelle: „Tolle Idee“, schwärmt beispielsweise das aus Siegen angereiste, ältere Ehepaar, „so bekommt man augenblicklich bessere Stimmung.“ Als Attraktion der originellen Kulisse entpuppt sich der eigens angefertigte, stilgetreu nachempfundene Stroh-Hase - die Galionsfigur. Meister Lampe höchstpersönlich soll jetzt an den beliebten Oster-Brauch erinnern, mitten in der Natur – raffiniert versteckt –  bunte Eier zu hinterlassen.

Und wer genauer hinsieht, wird die zu Beginn der Feiertage auch in der niedlichen Foyer-Anlage am Schederweg ab und an entdecken können. Entweder knallig bemalt oder extra in Goldpapier verpackt. Der Hinweis darauf, dass es sich bei den von der Folie umhüllten Exemplaren um eine besondere Gattung handelt: Verbirgt sich darin eventuell die kleine, nette Überraschung zum Fest? Sei’s drum: Finder jedenfalls dürfen das, was sie zuvor in der Bepflanzung erspähten, getrost mit nach Hause nehmen. Es gehört ihnen. Ein dezenter Tipp für die jüngeren Besucher.

Viel Spaß - beim Suchen.