Dort, wo Anfang der Achtziger alles anfing, fand jetzt ein herzliches Wiedersehen statt: Der 1984er-Abschlusskurs der Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus hatte zum Jubiläumstreffen eingeladen. Neben ehemaligen Dozenten nahm an der Feier auch die frühere Schulleiterin Schwester M. Sophia (vordere Reihe, 2.v.l.) teil.

Freudiges Wiedersehen: Kurstreffen brachte Abschlussklasse nach 30 Jahren wieder zusammen

[29.03.2014]

Dreißig Jahre hatten sich einige von ihnen nicht mehr gesehen geschweige denn gesprochen – dreißig lange Jahre. Umso herzlicher fiel deshalb die Begrüßung aus, als der 1984er-Abschlusskurs der Krankenpflegeschule am St. Walburga-Krankenhaus jetzt zum geselligen Treffen bat. Es fand dort statt, wo Anfang der Achtziger alles begann – am Schederweg.

Gewiss: Ohne Mithilfe der Gruppe wäre der ein oder andere möglicherweise unerkannt geblieben, denn das Erscheinungsbild hatte sich zuweilen deutlich gewandelt. Doch mit vereinten Kräften glückte die gegenseitige Zuordnung recht problemlos, schon bald herrschte untereinander wieder der vertraute Jargon. Übrigens: Viel gescherzt wurde auch. Schwester M. Sophia, die ehemalige Schulleiterin, fühlte sich jedenfalls inmitten der Runde sichtlich wohl – genauso wie die früheren Dozenten Dr. Ulrich Hartmann, Dr. Heiner Jahnz, Dr. Arno Ovelgönne und Dr. Theodor Wilbrand.  

Hochmoderner Anbieter

Das Programm der Jubiläumsveranstaltung startete mit einem kleinen Sektempfang nebst Erinnerungsfoto, danach brach die Riege zur Besichtigung des Klinikgebäudes auf. Hatten doch etliche aus dem Kreis der Ehemaligen bislang weder einen Blick in das Bettenhaus I noch Bettenhaus II heutigen Zuschnitts werfen können. Spätestens nachdem drei weitere Abteilungen, darunter die Intensiv-Station, ausgiebig inspiziert worden waren, stand das Urteil fest: Die einstige Wirkungsstätte kommt als hochmoderner, leistungsstarker Anbieter daher.

Als „überaus gelungen“ bezeichneten die Gäste in dem Zusammenhang den neugestalteten Kreißsaal, mit ähnlichem Lob bedachten sie den im Herbst 2013 eröffneten Funktionstrakt der Inneren Medizin. Dr. Wilbrand, bis Ende Oktober 2011 Chefarzt der Kardiologie und somit der Mann vom Fach, ließ es sich derweil nicht nehmen, installierte Gerätschaften und Apparaturen dem Publikum genauer zu erklären. „Das ist richtig toll geworden“, lautete die einhellige Meinung der Zuhörerschar, „da braucht Walburga keinerlei Vergleiche mit übrigen Hospitälern zu scheuen.“ Der Rundgang endete in der Nephrologischen Gemeinschaftspraxis gleich nebenan. Dr. Jahnz, einer der Hausherren, führte hier selbst durch die Räumlichkeiten.   

Geselliges Beisammensein

Während des gemütlichen Abendessens wurden jede Menge Erinnerungen ausgetauscht, Anekdoten aufgefrischt, darüber hinaus gab’s reichlich zu berichten. Für die Überraschung des Tages sorgte schließlich Michaela Theune, seinerzeit ebenfalls Mitglied im Kollegium: Bevor die lockere Feier ausklang, hatte es die Lehrkraft doch noch geschafft, daran teilzunehmen. Zu vorgerückter Stunde fassten die Akteure dann den übereinstimmenden Beschluss: „Der nächste Termin muss her.“