Ab sofort ist das Fahrzeug eine feste Größe auf den Straßen des Hochsauerlandkreises: Anja Rapos (Bildmitte), Geschäftsführerin des St. Walburga-Krankenhauses Meschede, stellte gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Detlef Drüppel (r.) und Qualitätsmanagementleiter Peter Schauerte jenen Linienbus vor, der mit Foto-Motiven der Kreisstadt-Klinik beschriftet wurde.
Er ist nagelneu - und vor wenigen Tagen erst von den Grafikern frisch gestaltet worden: Im Fuhrpark der Firma Knipschild-Reisen gibt es nunmehr einen City-Liner, der über das St. Walburga-Krankenhaus informiert.

Foto-Motive aus dem St. Walburga-Krankenhaus zieren neuen Linienbus

[04.06.2013]

Die Farben sind bunt, auffällig, das Design ist ähnlich markant: Ab sofort pendelt durch die Straßen der Region ein nagelneuer, gerade frisch an die Verkehrsbetriebe Knipschild-Reisen  ausgelieferter Linienbus, der mit Foto-Motiven aus dem St. Walburga-Krankenhaus beklebt ist und großflächig über die Kreisstadt-Klinik informiert.

Dort, auf dem kleinen Parkplatz unweit der Eingangshalle, stellten zum Wochenbeginn Geschäftsführerin Anja Rapos, Ärztlicher Direktor Dr. Detlef Drüppel und Qualitätsmanagementleiter Peter Schauerte der Öffentlichkeit den aus der Citaro-Baureihe stammenden City-Liner vor. Der war am Morgen von Firmeninhaber Marcus Knipschild höchstpersönlich zum vereinbarten Pressetermin chauffiert worden. Wie der Unternehmer am Rande des Gespräches erzählte, hatte er sich extra um ein KFZ-Kennzeichen mit der Ziffernkombination 112 bemüht, doch diese Zahlenfolge - offenbar bereits anderweitig vergeben - stand bei der Zulassungsbehörde nicht mehr zur Verfügung. „Sie hätte aber in dem Zusammenhang hervorragend gepasst“, meinte der Touristik-Fachmann lächelnd. Den Entwurf für die Seitenwand-Gestaltung wiederum entwickelte das Kreativ-Team der Grafikagentur Schrift 2000.

Medizinisches Know-how

Im Innern des Fahrzeugs erläuterte sodann Verwaltungschefin Rapos zusammen mit ihren Kollegen den Programmverlauf der vom 10. bis 16. Juni stattfindenden 1. Mescheder Gesundheitswoche. Ein Veranstaltungszyklus, den verschiedene Kooperationspartner engagiert unterstützen (s. Berichterstattung auf der Homepage). Dabei machte sie deutlich, dass trotz des immerhin sieben Tage umfassenden Angebotes „wir ein Krankenhaus sind und bleiben, welches sich mit all seinem medizinischen und pflegerischen Know-how in erster Linie um Menschen sorgt, die auf baldige Genesung hoffen.“

Dennoch wolle man gern auch jene Kreise innerhalb der Bevölkerung einbeziehen, die das Gebäude am Schederweg eher indirekt kennen würden. Ziel müsse es deshalb sein, mit Hilfe von Aktionen, Ausstellungen, Vorträgen oder Kultur-Events "etwaige Hemmschwellen“ gegenüber einem häufig als unbekannt empfundenen Klinikalltag abzubauen. „Jeder Einzelne, der zu uns kommt“, unterstrich Rapos, „soll sich wohlfühlen, soll Vertrauen und Sympathie spüren  - egal ob als Patient oder als Besucher.“