Feierliche Einführung von Chefarzt Dr. Daniel Gießmann

[20.01.2012]

Zur Amtsübergabe in der Inneren Medizin, Schwerpunkt Kardiologie, kam es am Mittwochabend, 18. Januar, im St. Walburga-Krankenhaus Meschede: Der neue Chefarzt Dr. Daniel Gießmann bekam das Amt symbolisch in Form eines Stethoskops von seinem Vorgänger Dr. Theodor Wilbrand übergeben. Wilbrand, der sich bereits im Ruhestand befindet, ließ es sich nicht nehmen, zur Einführung seines Nachfolgers persönlich zu erscheinen.

Begleitet von den Saxophonklängen des Quartetts „Sax Appeal“ stellten der Ärztliche Direktor Dr. Detlef Drüppel sowie Gießmanns alter Chef aus Unna, Prof. Dr. Klaus Weber, die Person Dr. Daniel Gießmann vor. Drüppel erzählte von seiner eigenen Einführung, an die er sich noch sehr gut erinnern könne. „Ich weiß, wie Sie sich hier und heute fühlen, und ich wünsche Ihnen, dass Sie genauso wie ich nie bereuen, diesen Weg gegangen zu sein.“

Das Grußwort sprach der Vorsitzende des Ärztevereins Meschede, Dr. Friedhelm Schmitten, und das Schlusswort gehörte traditionell der Hauptperson des Abends selbst. Gießmann bedankte sich insbesondere bei seinen neuen Kollegen im St. Walburga-Krankenhaus, die ihn so herzlich und offen aufgenommen hätten. Er machte direkt deutlich, wie wichtig der offene und ehrliche Umgang miteinander ist: „Scheuen Sie sich nicht, auch Kritik zu äußern, wenn Sie der Meinung sind, ich könnte etwas zum Wohle des Krankenhauses und der Patienten besser machen. Ich selbst werde mich auch nicht scheuen, die erfahrenen Chefarzt-Kollegen um Rat zu fragen.“

Anschließend kamen Freunde, Kollegen und Wegbegleiter von Gießmann beim Sektempfang und anschließendem Buffet zusammen und stießen auf den neuen Chefarzt an. 

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Implantation von Herzschrittmachern und die daran angeschlossene Schrittmacherambulanz. Im Bereich der Herzkatheteruntersuchungen hat Gießmann bereits neue Wege beschritten: Durch eine Kooperation mit dem Katharinen-Hospital Unna kann er seine Patienten nun selbst dort behandeln und sie persönlich von Meschede nach Unna begleiten. Langfristig wünscht er sich aber, direkt im St. Walburga-Krankenhaus Herzkatheteruntersuchungen durchführen zu können.

Der 34-jährige Gießmann kommt gebürtig aus Schwerte und lebt mit seiner Frau und den drei Kindern in Iserlohn. Studiert hat er in Bochum und während seiner medizinischen Ausbildung Stationen sowohl im dortigen St. Josefs-Hospital als auch in Krankenhäusern in Unna, Goslar, Miami (USA) und Valetta (Malta) absolviert. Zusätzlich hat er während seines Studiums im Pflegedienst einer onkologischen Station gearbeitet. Die letzten zwei Jahre war er als Oberarzt, ärztlicher Leiter der kardiologischen Intensivstation und Personaloberarzt im Katharinen-Hospital Unna tätig.

v.l.: Vorgänger Dr. Theodor Wilbrand, Ärztlicher Direktor Dr. Detlef Drüppel, Geschäftsführerin Anja Rapos, Pflegedirektorin Petra Niermöller, ehemaliger Chef Prof. Dr. Klaus Weber, Chefarzt Dr. Daniel Gießmann mit Frau