Das Foyer des St. Walburga-Krankenhauses Meschede hat sich in eine Galerie verwandelt: Bis zum 22. Juli 2013 zeigt dort die in Kirchhundem wohnende Künstlerin Dorothea Hellweg ihre Exponate. Überschrieben hat sie ihre Werkreihe mit dem Titel: "Faszination Aquarell."

"Faszination Aquarell": Dorothea Hellweg zeigt Menschenbilder und mehr

[07.05.2013]

Ein Titel, der neugierig macht: „Faszination Aquarell“. So lautet die Überschrift der aktuellen, im Foyer des St. Walburga-Krankenhauses gezeigten Werkreihe, die von der in Kirchhundem ansässigen Pädagogin Dorothea Hellweg geschaffen wurde. Dort, in der Eingangshalle des Gebäudes, ist die Serie bis zum 22. Juli 2013 zu sehen. Sie umfasst 35 Exemplare, von denen bei Bedarf jedes Einzel-Stück zum Verkauf angeboten wird.    

Hellweg studierte nach dem Abitur an der Universität Münster Romanistik sowie Textilgestaltung, unterrichtete dann später als Realschullehrerin neben diesen beiden Fächern auch das Spezialgebiet Kunst. Die eigene kreative Laufbahn begann für die einst im Nachbarort Sundern aufgewachsene Sauerländerin ab dem Jahr 1988 als Mitglied der Freien Malschule Hagen unter Leitung von Helwig Pütter. Seit Ende der Neunziger wurde sie immer häufiger zu Präsentationen eingeladen, war inzwischen mit ihrem OEuvre in zahlreichen Städten Nordrhein-Westfalens zu Gast.     

Markante Motive

Auf der Suche nach markanten Motiven beschäftigt sich die Mittsechzigerin zunehmend mit dem Thema „Mensch" - der Mensch als Objekt mannigfacher Aufmerksamkeit. Abgebildet inmitten verschiedener Altersstufen, Kontinente, Kulturkreise, zudem variationsreich in Szene gesetzt. Darüber hinaus dominieren Landschaftsimpressionen oder florale Themen, Eindrücke und Skizzen von Urlaubsreisen bzw. Wandertouren finden sich in der Sammlung ebenfalls - geprägt von hoher atmosphärischer Dichte. Der hierbei erkennbare Stil, mal detailgetreu, mal abstrahierend, zeugt von großer Ausdruckskraft und Ästhetik, die Farbgebung wirkt sorgsam ausbalanciert. Keines der Exponate bedarf erklärender Hinweise, die Inhalte sprechen für sich. 

Geschäftsführerin Anja Rapos gewinnt mit Blick auf den Klinikbetrieb derlei Ausstellungen viel Positives ab. „Sie laden Patienten, Besucher, Mitarbeiter zum Verweilen, zum Betrachten ein, wecken Emotionen, vermitteln dadurch eine gefällige, lebensfrohe Grundstimmung.“