Erneute Diskussion um fehlerhafte Hüftprothesen

[15.03.2012]

In den vergangenen Wochen wurde immer wieder in den Medien über die fehlerhaften Brust-Implantate berichtet, die bei einigen Patientinnen einen erneuten operativen Eingriff nötig machten. Zwar werden im St. Walburga-Krankenhaus Meschede keine Brust-Implantate eingesetzt, jedoch greift die Angst nun auch auf Träger von Hüft-Prothesen über.

Bereits vor einem Jahr war die Firma DePuy im Fokus, die ihre Hüftkapselprothesen Typ ASR zurückgerufen hat. Schon damals konnte Chefarzt Dr. Detlef Drüppel alle Patienten des St. Walburga-Krankenhauses beruhigen: "Diese Modelle wurden bei uns nie verwendet." Und das gleiche gilt heute immer noch. Drüppel: "Wir setzen auch weiterhin nur langjährig bewährte und erprobte Modelle ein. Ich kann alle unsere Patienten, die bei uns mit einer Endoprothese versorgt wurden und werden, beruhigen. Es besteht keine Gefahr!" Drüppel reagiert damit auf die vielen Anrufe, die seit der erneuten Berichterstattung eingegangen sind. "Die Angst der Patienten ist absolut verständlich. Umso wichtiger ist die richtige Aufklärung", so der Chefarzt.