Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem LHKM-Team – unser Bild zeigt (v.l.n.r.) Ruth Fischer, Christian Wild, Christin Moseley, Christine Schleifstein, Dr. Marco Timmermann und Alexandra Pflug - lädt Dr. Daniel Gießmann (r.), Chefarzt der kardiologischen Abteilung des St. Walburga-Krankenhauses, interessierte Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 29. Januar, zwischen 17 und 19 Uhr zur Besichtigung des neuen Linksherzkatheter-Messplatzes ein.

Einladung zur Besichtigung: Klinik stellt der Öffentlichkeit den neuen Linksherzkatheter-Messplatz vor

[22.01.2015]

Es war eine Millionen-Investition, mit der das St. Walburga-Krankenhaus vor wenigen Wochen sein langgehegtes Vorhaben verwirklichte: Anfang Dezember 2014 wurde der Linksherzkatheter-Messplatz (LHKM) aufgebaut. Jene moderne Apparatur, mit der auf Basis minimal-invasiver Techniken differenzierte Untersuchungs- bzw. Behandlungsformen der Herzkammer oder Herzkranzgefäße möglich werden. Am Donnerstag, 29. Januar, kann nun das im Souterrain des Hauptgebäudes installierte High-Tech-Instrumentarium von der Bevölkerung besichtigt werden: Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, sich zwischen 17 und 19 Uhr in den Räumlichkeiten ausgiebig umzuschauen - die Chance, alles Wissenswerte über den LHKM gezeigt, obendrein das mit einer Katheterisierung einhergehende Procedere sachkundig erläutert zu bekommen.

Dass die neue Anschaffung rasch auf Resonanz stieß, verdeutlichte bereits das jüngst unter der Regie von Chefarzt Dr. Daniel Gießmann noch vor der eigentlichen Inbetriebnahme des Modells initiierte Patientenforum zum Thema Kardiologie: Über die Hälfte der rund 150 Zuhörer nutzte das Angebot, zum Schluss einen Blick auf das einst mitten in der Endmontage befindliche Modell zu werfen. Der damals von etlichen Seiten laut gewordenen Bitte nach zusätzlichen Vorführungen folgt die Klinik jetzt mit der Einladung zur Extra-Präsentation (Eintritt frei).

Ausführliche Informationen

Während der zwei Stunden erhalten Besucher auf Wunsch sämtliche notwendigen Hintergrund-Informationen – zur Funktion des Geräts ebenso wie zu den damit machbaren Eingriffen. Gießmann selbst, unterstützt von Fachkräften aus seinem Team, steht unterdes als Ansprechpartner zur Verfügung, um technische Abläufe zu schildern oder persönliche Fragen der Gäste zu beantworten: Was geschieht beispielsweise, wenn die Mediziner plötzlich erkennen, dass ein Stent gesetzt werden muss? Lässt sich eine solche Implantation dann gleich mitvollziehen? Ist hierfür eine Narkose erforderlich oder reicht die lokale Betäubung aus? Überlegungen, die in dieser oder ähnlicher Weise Besucher beim ersten Lokaltermin im vergangenen November immer wieder zur Sprache brachten. 

    

Darüber hinaus möchte Gießmann den aufwändig ausgestatteten, mitsamt der Überwachungs- und Umkleidekabinen einem herkömmlichen OP-Saal vergleichbaren Bereich auch der hiesigen Ärzteschaft vorstellen: Für die Kollegenschar aus Meschede und Umgebung findet abends ein eigener Empfang statt.

Übrigens: Eine Art symbolischen Knopfdruck als offiziellen Auftakt der Veranstaltung gibt’s ebenfalls – im Beisein von Repräsentanten aus Politik, Verwaltung, Baufirmen und Kooperationspartnern.