Dr. Daniel Gießmann
Dr. Daniel Gießmann mit Geschäftsführerin Anja Rapos

Dr. Daniel Gießmann ist neuer Chefarzt der Kardiologie

[09.11.2011]

Der berufliche Werdegang von Dr. Daniel Gießmann ist vorbildlich: Mit 34 Jahren hat er bereits mehr erreicht, als manche Mediziner in ihrer gesamten Karriere. Da ist es nur konsequent, dass er auch nach dem Chefarzt-Posten greift. Mit Erfolg. Ab dem 1. Dezember ist Gießmann neuer Chefarzt der Kardiologie des St. Walburga-Krankenhauses-Meschede und tritt damit die Nachfolge von Dr. Theodor Wilbrand an, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat. "Wir sind sehr glücklich, dass sich Dr. Gießmann für unser Haus entschieden hat", sagt Geschäftsführerin Anja Rapos.

Dr. Gießmann kommt gebürtig aus Schwerte und lebt mit seiner Frau und den drei Kindern in Iserlohn. Studiert hat er in Bochum und während seiner medizinischen Ausbildung Stationen sowohl im dortigen St. Josefs-Hospital als auch in Krankenhäusern in Unna, Goslar, Miami (USA) und Valetta (Malta) absolviert. Gießmann hat die Gebietsbezeichnung Innere Medizin, die Schwerpunktbezeichnung Kardiologie und die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und Intensivmedizin inne. Die letzten zwei Jahre hat er als Oberarzt und ärztlicher Leiter der kardiologischen Intensivstation im Katharinen-Hospital Unna gearbeitet. Dort hat er sowohl die Nierenduplex-Technik (Ultraschall der Nieren) als auch im Rahmen der Intensivmedizin die Implantation einer pumpenlosen Lungenunterstützung (PECLA) zum Beispiel bei Patienten mit akutem Lungenversagen eingeführt und etabliert. Der Mediziner kann auf eine langjährige Erfahrung in der Herzschrittmacher-Implantation zurückgreifen, und hat an seiner letzten Wirkungsstätte regelmäßig an der 24-Stunden-Herzkatheter-Bereitschaft teilgenommen.

Doch Gießmann kennt sich nicht nur im ärztlichen Bereich aus, er hat auch während seines Studiums vier Jahre lang im Pflegedienst einer onkologischen Station gearbeitet. "Diese Erfahrung ist für die Zusammenarbeit von Medizin und Pflege in unserem Haus von unschätzbarem Wert", weiß die Pflegedirektorin Petra Niermöller. Und auch im organisatorisch-verwaltungstechnischen Bereich ist Gießmann fit: In Unna hat er als Personaloberarzt den assistenzärztlichen Dienstplan koordiniert, ein standardisiertes Einarbeitungs- und Ausbildungskonzept für die Assistenzärzte eingeführt und diese eingearbeitet, und zudem das Notarztwesen organisiert. Seine Kollegen hat er regelmäßig in der Herzschrittmacher-Therapie und der EKG-Diagnostik geschult und Vorträge zu kardiologischen Themen gehalten.

Das St. Walburga-Krankenhaus Meschede schätzt sich glücklich, dass Gießmann die KV-Ermächtigung bekommen hat, schon vor Dienstantritt die Schrittmacherambulanz und die ambulanten Defibrillator-Kontrollen bei Herzpatienten im Haus durchführen zu können. Diese Aufgaben hat er daher schon am 1.11. von seinem Vorgänger Dr. Theodor Wilbrand übernommen.

Die offizielle Verabschiedung von dem langjährigen Chefarzt Wilbrand wird noch im November feierlich begangen.