Jedes Jahr holen die Gärtnermeister Martin Schulte und Guido Hötte den Oster-Hasen aus dem Winterschlaf, putzen ihn für das im Foyer des St. Walburga-Krankenhauses naturgetreu angelegte Blumen-Beet schick heraus. So entsteht ein farbenfroher Frühlingsgruß, der beim Betrachter schlagartig für gute Laune sorgt.
Sie kommen auf ihrem Weg zum Arbeitsplatz Tag für Tag an der liebevoll gestalteten Frühlings-Installation vorbei, insofern haben beide den Stroh-Hasen auch ins Herz geschlossen: Melanie Wacker (l.) und Pia Bornemann, Fachkräfte in der unfallchirurgischen Ambulanz, finden Meister Lampe richtig knuffig.
Meister Lampe war mitsamt seiner Sippe über Ostern schwer beschäftigt, so versteckte er inmitten der Blumenbeet-Anlage gar manch buntes Ei - zur allgemeinen Freude der Patienten, Besucher, Mitarbeiter: Die zu den Feiertagen initiierte Frühlingsaktion der hauseigenen Gärtnerei stößt Jahr für Jahr auf große Resonanz.

Der Blickfang im Blumenbeet: Meister Lampe hat wieder Quartier bezogen

[17.04.2014]

Er ist zurück – zurück in seinem Revier. Pünktlich zu Beginn der Karwoche hat der Osterhase im Foyer des St. Walburga-Krankenhauses wieder Quartier bezogen. Dort, inmitten einer naturgetreu angelegten, liebevoll gestalteten Blumenbeet-Installation, thront er dick und fett als Blickfang – die rote Möhre dekorativ zwischen den Pfoten. Kinder fallen auf Meister Lampes rustikalen Charme schnell herein: „Mama, Mama“, ruft der Dreikäsehoch begeistert durch die Eingangshalle, „der sieht ja richtig niedlich aus!“

In der Tat: Zum Anfassen knuffig soll das Langohr Patienten, Besucher, Mitarbeiter auf die bevorstehenden Feiertage einstimmen. Zu diesem Zweck holen die Gärtnermeister Martin Schulte und Guido Hötte den Stroh-Gesellen regelmäßig aus dem Winterschlaf, putzen ihn genauso wie das übrige Getier schick heraus - umgeben von Tulpen, Zimmer-Zypressen, von Efeu, Farn, Moos und Mulch: So entsteht jedes Mal ein kleines Gesamtkunstwerk, das schon während des Vorbeigehens schlagartig gute Laune verbreitet: Der farbenfrohe Frühlingsgruß, um Betrachter auf andere Gedanken zu bringen. Jawoll – die kalten Monate sind nun endlich passè.  

Doch es kommt noch besser! Ab dem Vorabend des Festes sollte man besonders aufmerksam hinschauen. Dann nämlich werden sie zu entdecken sein – die kreuz und quer in der Anlage versteckten Überraschungen. Das Schöne daran? Wer eines der bunten Eier erspäht, darf das Exemplar auf der Stelle einpacken und mit nach Hause nehmen. Viel Spaß beim Suchen!