Bundesgesundheitsministerin Schmidt im St. Walburga-Krankenhaus

[11.07.2009]

Über hohen Besuch konnte sich das St. Walburga-Krankenhaus Meschede am Samstag, 11. Juli, freuen:
Die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt stattete dem Krankenhaus einen Besuch ab und hörte sich die Anliegen der Betriebsleitung und der leitenden Ärzte an.

Anlass für den Besuch war eine Vortragsveranstaltung in der Mescheder Stadthalle, zu der die Interessengemeinschaft Mescheder Wirtschaft eingeladen hatte. Bürger und Ärzte der Region diskutierten mit der Ministerin über Beitragshöhen, Nahversorgung, Notarztsystem und demographischer Wandel.

Anschließend machte sich Schmidt dann im St. Walburga-Krankenhaus selbst ein Bild von der Situation. Hier wurde sie auch noch mit zwei weiteren Problemen konfrontiert: Die Ärzte äußerten ihre Sorge, dass sie immer weniger Kollegen dazu bewegen könnten, sich für einen Arbeitsplatz im Hochsauerland zu entscheiden. Die ländlichen Regionen seien für viele einfach zu unattraktiv. Ebenfalls kämpfe man schon seit langem darum, die Radiologie-Abteilung auch für den ambulanten Bereich öffnen zu dürfen.

Schmidt zeigte dafür großes Verständnis: „Es kann nicht sein, dass die Mescheder Bürger für Untersuchungen, die auch hier vor Ort stattfinden könnten, weit fahren müssen.“ Ihr Kollege aus dem Landtag, Dr. Karsten Rudolph, versprach, sich der Sache nochmals anzunehmen.

Schmidt besichtigte im Anschluss an die Diskussionsrunde die Gynäkologie und Geburtshilfe, und dort im Besonderen die integrierte Wochenpflege, die im St. Walburga-Krankenhaus schon seit Jahren erfolgreich praktiziert wird. Abschließend ging es noch auf die kardiologische Pflegestation, wo Schmidt auch von dem konzernweiten Demenz-Projekt erfuhr, für das sie besonderes Interesse zeigte. Gregor Hellmons, Geschäftsführer der Misericordia GmbH Krankenhausträgergesellschaft, sicherte zu, die Ministerin darüber auf dem Laufenden zu halten.

Abschließend drückte Walburga-Geschäftsführer Helmut Krampe seine Freude darüber aus, dass die Ministerin den Weg nach Meschede gefunden und sich Zeit für die Belange des St. Walburga-Krankenhauses genommen hat.