Chefarzt Kurt Müller freut sich über die aktuellen Zahlen für die Geburtshilfe des St. Walburga-Krankenhauses Meschede: Laut Statistik erblickten dort im vergangenen Jahr 484 Kinder das Licht der Welt. Damit verzeichnet die Abteilung ein Plus von knapp acht Prozent.

Bilanz 2013: Geburtshilfe verzeichnet deutliches Plus bei den Entbindungen

[22.01.2014]

Der Monat Januar begann für Kurt Müller, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im St. Walburga-Krankenhaus, mit einer verheißungsvollen Nachricht. Wurden ihm doch jüngst die aktuellen Statistiken zu den 2013 von seinem Team vorgenommenen Entbindungen ausgehändigt. Demnach kamen in den Kreißsälen am Schederweg 484 Kinder zur Welt, 34 mehr als im Vorjahr – ein Plus von knapp acht Prozent. 

„Mit dem Anstieg“, bilanzierte er, „liegen wir sogar über dem allgemeinen Trend“ - das bislang auch für ihn persönlich beste Resultat, seit er für die Abteilung Verantwortung trägt. Was den Mediziner bei Durchsicht der Unterlagen besonders freute: Allein im September verzeichnete die Kreisstadt-Klinik 71 Neugeborene.

Familienorientierte Angebote

Unterm Strich bewertete er die frisch ermittelten Zahlen als „sehr erfreuliches Ergebnis – eines, das uns beflügeln wird, den eingeschlagenen Weg weiter beizubehalten.“ Demzufolge spiegele das gute Resultat die internen Bemühungen wider, werdenden Müttern und Vätern den Aufenthalt so angenehm wie eben möglich zu gestalten: „Sie sollen sich bestens aufgehoben wissen.“ Angefangen bei der integrativen Wochenbettpflege bis hin zu den familienorientierten Offerten stünden die individuellen Wünsche der Frauen sowie ihrer Partner stets im Mittelpunkt. Dabei sei es oberstes Ziel, „vor, während und nach der Niederkunft ein größtmögliches Maß an Sicherheit“ zu gewährleisten.

Zugleich ließe man nichts unversucht, um die Rundum-Betreuung sorgfältig aufeinander abzustimmen: „Sie muss“, erläuterte Müller den eigenen Anspruch, „wie aus einem Guss daherkommen.“ Deshalb werde in den Dienstbesprechungen viel Zeit darauf verwendet, ein solch „ganzheitliches Konzept“ fortlaufend zu optimieren.

Flankierende Veranstaltungsaktivitäten

Dass die Quote deutlich nach oben wies, führte er nicht zuletzt auf die erfolgreichen, flankierend initiierten Veranstaltungsaktivitäten zurück. Und erinnerte an die im vergangenen Mai erstmals organisierte Babymesse. Zu der strömten damals auf Anhieb weit über 500 Besucherinnen und Besucher, sowohl Aussteller als auch Gäste äußerten sich anerkennend über den gemütlichen Charakter der förmlich zum Flanieren einladenden Verkaufsschau. In Anbetracht der begeisterten Rückmeldungen findet nun im Oktober die Wiederholung statt – mit einem noch ausgedehnteren Sortiment.

Neben dem positiven Echo für die alle vier Wochen jeweils montags anberaumten, höchst informativ aufgezogenen Kreißsaal-Besichtigungen gab’s außerdem reichlich Lob für die zusätzliche Führung am Sonntag, mit der eine des Öfteren gehegte Bitte berufstätiger Paare eingelöst wurde. „Diese Anstrengungen zeigen“, betonte Müller, „dass wir nicht aufhören, uns immer wieder attraktive Angebote auszudenken, die den Bedürfnissen junger Eltern gerecht werden sollen.“