Das Team um Marion Brasch (Foto), Ansprechpartnerin in der Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (AKIS), half im Vorfeld tatkräftig mit, um den Gesprächskreis rund um das Thema "Pflegende Angehörige" zu gründen. Das nächste Treffen findet am 19. November in der Caféteria des St. Walburga-Krankenhauses statt.

Bedarf für weitere Treffen ist gegeben: Pflegende Angehörige wollen Selbsthilfegruppe gründen

[13.11.2013]

Personen, die kranke Familienmitglieder versorgen, haben oft kaum Zeit, eigenen Belangen nachzukommen: Anders konnten sich die bei der Organisation der Auftaktveranstaltung zum Thema "Pflegende Angehörige" beteiligten Mitarbeiterinnen der AKIS (Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen) das eher bescheidene  Publikumsecho nicht erklären. Denn Ideengeberin Marlis Enssen-Hoffmann hatte rechtzeitig zuvor andere Betroffene, die daheim ebenfalls Betreuungsaufgaben übernehmen, zum  Erfahrungs- und Gedankenaustausch eingeladen. Zugleich war von ihr die Gründung eines neuen Initiativkreises angeregt worden.  

Trotz der anfangs geringen Resonanz zeichnete sich an dem Abend unter den erschienenen Besuchern rasch der Bedarf für weitere Zusammenkünfte dieser Art ab. „Leider konnte ich an der Runde aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen", betonte Enssen-Hoffmann im Nachhinein, „deshalb freue ich mich nun umso mehr, dass ein Folgetreffen vereinbart wurde.“ Dieses findet jetzt am Dienstag, 19. November, ab 18.30 Uhr im Gastraum Süd neben der Caféteria des St. Walburga-Krankenhauses statt.

Gegenseitige Hilfen

Die Gruppe ist als Forum für jene gedacht, die selbst zuhause pflegerische Tätigkeiten ausüben. So will man sich nicht nur gegenseitig helfen, sondern obendrein auch typische Problemstellungen aufgreifen, die durch den regelmäßigen, zuweilen tagtäglichen Einsatz hervorgerufen werden. Fachvorträge, beispielsweise von Ärzten, sollen das Informationsangebot ergänzen. 

Interessierte wenden sich für Rückfragen entweder an Marlis Enssen-Hoffmann (Tel.: 0291/52032) oder an das AKIS-Büro. Ansprechpartnerin ist dort Marion Brasch (Tel.: 02931/ 9638-105).

Die Mail-Adresse lautet: selbsthilfe@arnsberg.de