Feierstunde im St. Walburga-Krankenhaus: Geschäftsführerin Anja Rapos (vordere Reihe, 2.v.r.) sowie Heinz Hückelheim, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung (hintere Reihe, r.), bedankten sich bei den Dienstjubilarinnen und -jubilaren für das langjährige, hohe Engagement.

Aufopfernder Einsatz für den Nächsten - Krankenhaus sagt Mitarbeitern "danke"

[25.10.2012]

40 Jahre Einsatz – Einsatz für den Nächsten: Eigentlich hätten Margret Bitter und Hubert Schmidt auf ihr außergewöhnliches Engagement richtig stolz sein müssen. Doch die Pflegekräfte aus dem St. Walburga-Krankenhaus Meschede wehrten das Lob dafür bescheiden ab: „Was wir tun, tun wir gerne“, wollten sie nicht viel Aufhebens um die eigene Vita gemacht wissen – auch nicht darum, dass es geradezu eine Selbstverständlichkeit sei, trotz bisweilen schwieriger Rahmenbedingungen eines immer komplizierteren Gesundheitswesens den „aufrichtigen, menschlichen Umgangston“ gegenüber Patienten und Angehörigen zu bewahren. Für die Zwei ein hehrer Grundsatz.  

Als sichtbares Zeichen der Wertschätzung waren beide – ebenso wie elf andere ambitionierte Kolleginnen und Kollegen, die ihrerseits auf 25-jährige Tätigkeiten in unterschiedlichsten Abteilungen zurückblicken  -  von der Betriebsleitung zur gemütlichen Feierstunde plus Festessen in die Caféteria am Scheder Weg eingeladen worden. Dort wurden die Dienstjubilarinnen und -jubilare im Beisein der Partner besonders geehrt, sie erhielten neben den bereits zuvor überreichten Blumensträußen zusätzlich Geschenk-Coupons ausgehändigt.

Großes Kompliment

Nach dem Sektempfang nutzte Geschäftsführerin Anja Rapos die Gelegenheit, um der Runde ein großes Kompliment auszusprechen – für Motivation, Idealismus, Verantwortungsbewusstsein: „Wir haben allen Grund, uns bei jedem Einzelnen ausdrücklich zu bedanken“, betonte sie die beständige Leistungsbereitschaft der da Versammelten. Mit den gleichen warmen Worten, ergänzt zudem um liebe Wünsche für den weiteren Lebensweg, wandte sich die Diplom-Betriebswirtin an jene Beschäftigten, die fortan den Ruhestand genießen werden. „Ich hoffe, dass schöne Erinnerungen an unser Haus zurückbleiben.“ Gefälliges Kopfnicken aus den Zuhörerreihen zeigte ihr, dass sie keinen Augenblick daran zu zweifeln braucht. 

Für die Personalvertretung unterstrich der Vorsitzende Heinz Hückelheim, wie positiv sich vertrauensvoller Kontakt untereinander auf das interne Klima niederschlage. So bescheinigte er den Anwesenden vortreffliche Zusammenarbeit. Den Pensionären in spe rief er aufmunternd zu: „Schaut hier künftig ruhig vorbei, ihr seid stets willkommen.“ Im vorausgegangenen Gottesdienst hatte Pater Paulus Smuda OSB auf die Notwendigkeit hingewiesen, im hektischen Alltag der heilenden Berufe nach den kleinen Gesten oder Momenten zu suchen, mit denen sich Gutes bewirken lasse.

40-jähriges Dienstjubiläum:  Margret Bitter, Hubert Schmidt

25-jähriges Dienstjubiläum: Veronika Babilon, Marion Balder, Gisela Geck, Dieter Glaremin, Corinna Neuhaus, Dr. Martin Rollié, Elke Schemme, Christine Schleifstein, Georg Schröder, Michael Sehrbrock, Annelie Weber.

In den Ruhestand verabschiedet: Josef  Bornemann, Edeltraud Unseld.