Patienten und Besucher im St. Walburga-Krankenhaus rieben sich verwundert die Augen, als sie am Freitagmorgen vor dem Gebäude einen 80-Tonnen-Autokran inmitten des Parkgeländes entdeckten. Der war angefordert worden, damit das technische Upgrade an dem klinikinternen MRT-Gerät vorgenommen werden konnte.
Vorsichtig schwebte die wertvolle Fracht durch die Luft - Richtung Erde. Kranfahrer Gerhard Hansen leistete unterdes hinter dem Steuer-Pult seines schweren 80-Tonnen-Kolosses wahre Maßarbeit. Er selbst gab sich nach dem souverän erledigten Auftrag bescheiden: "Ein Routine Job".
Kranwagen und Begleit-LKW bezogen in der Parkanlage des Krankenhauses frühzeitig Position. Aufgrund der mustergültigen Vorbereitung war die Aktion erheblich früher beendet als ursprünglich geplant. Bereits Stunden später kehrte die Normalität in den Klinikbetrieb zurück.

80-Tonnen-Kran unterstützte technisches Upgrade

[19.04.2013]

Die Patienten des St. Walburga-Krankenhauses Meschede rieben sich am Freitagmorgen  verwundert die Augen: Inmitten des weitläufigen Parkgeländes fiel ihr Blick auf den riesigen 80-Tonnen-Autokran, an dessen Teleskop-Ausleger ein dicker Ring aus Aluminium schwebte. Des Rätsels Lösung? An dem klinikinternen Hochleistungsgerät für Magnetresonanztomographie (MRT) musste ein technisches Upgrade vorgenommen werden, insofern galt es innerhalb der High-Tech-Anlage nun den Magneten selbst, das Herzstück gewissermaßen, zu aktualisieren.

Projektverantwortlicher Lutz Scheidt, der im Auftrag seiner Firma die Arbeiten begleitete, zeigte sich über den reibungslosen Ablauf erleichtert: „Alles funktionierte wie am Schnürchen.“ Insofern war die gesamte Prozedur weitaus früher abgeschlossen als ursprünglich vorgesehen. Ergebnis „mustergültiger Vorbereitungen“ – das Kompliment an Klaus Schmitz, im Gebäude am Schederweg der technische Leiter. 

Dass schon wenige Stunden nach Abschluss der Aktion wieder Normalität einkehrte, darüber äußerte sich Geschäftsführerin Anja Rapos sichtlich erfreut. Und sprach sämtlichen Beteiligten, darunter dem Personal hiesiger Fachbetriebe, für die gelungene Kooperation ihr Extra-Lob aus.