Sie gehören zum Vorbereitungsteam des 3. Mescheder Praxisanleiter-Symposiums, das am 23. Oktober in den Räumlichkeiten der Abtei Königsmünster veranstaltet wird (v.l.): Kathrin Simon, Melanie Wacker, Heidelore Lessig, Dieter Glaremin sowie Kirsten Wahle.

3. Mescheder Praxisanleiter-Symposium: "Burn-Out"-Prophylaxe ist das große Thema

[13.10.2013]

„Burn-out“: Das Stichwort dafür, wenn Menschen sich innerlich ausgebrannt fühlen und in derlei Phasen kaum noch Energien für die eigene Lebensgestaltung mobilisieren können. Eine Form individueller Erschöpfung, die mit ansteigendem Alter offenkundig Angehörige sozialer Berufe verstärkt zu ereilen scheint - sind sie doch häufig an ihren Arbeitsplätzen weit über das persönliche Limit hinaus intensiven, körperlichen sowie seelischen Belastungen ausgesetzt. Auf dem 3. Mescheder Praxisanleiter-Symposium soll deshalb umfassend erörtert werden, wie Pflegekräfte, die obendrein noch gewichtige Aufgaben bei der Ausbildung des Nachwuchses übernommen haben, der Gefahr plötzlichen Ermattet-Seins entkommen. Die Tagung findet am Mittwoch, 23. Oktober, ab 8.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Abtei Königsmünster statt.

Maßgeblich organisiert wurde die Veranstaltung von der Fachgruppe des St. Walburga-Krankenhauses, durch die Lehrerschaft der dort angegliederten Verbund-Krankenpflegeschule erhält das Vorbereitungsteam zusätzliche Unterstützung. In mehreren Vorträgen und dazu begleitend anberaumten Workshop-Einheiten stellen die Ausrichter aktuelle Theorie-Ansätze vor, mit denen sich drohenden Ermüdungszuständen erfolgreich begegnen lässt.

Hochkarätige Experten

Zu diesem Zweck wurden eigens hochkarätige Experten als Referenten eingeladen – unter ihnen Dr. German Quernheim, selbstständiger Personalentwickler, Coach, Dozent, quer durch die Republik als ausgewiesener Kenner der Materie bekannt. Mit von ihm veröffentlichten Sach- und Lehrbüchern hat er sich zudem bundesweit einen Namen gemacht.  

Überdies stehen Strategien zur Stressbewältigung auf der Agenda. Auch praktische Überlegungen, wie Muße-Stunden am besten für Entspannungsmomente zu nutzen sind, gehören zum Programm. Und dass Anforderungen eines Klinikalltags bereits anhand realitätsgetreu erlebter Berufsbedingungen systematisch trainiert werden können, ist ebenfalls ein Thema des umfangreichen Angebots. In einer anderen Gesprächsrunde geht das Auditorium dann der Frage nach, welche positiven Synergie-Effekte sich mit Blick auf Notwendigkeiten des Stationsbetriebs aus generationsübergreifenden Kooperationen ergeben.

Interessierte Praxisanleiter können sich noch bis zum 18. Oktober 2013 unter der E-Mail-Adresse krankenpflegeschule@walburga-krankenhaus.de anmelden.

Nähere Informationen auf dieser Seite - unter www.walburga-krankenhaus.de