Sie zählen zum Team der neuen Hygienebeauftragten: Stefan Hörhold (v.l.n.r.), Christina Becker, Bettina Hense sowie Markus Droste. Gemeinsam mit ihnen freut sich Guido Austermeier, einer der maßgeblichen Macher dieser vom St. Walburga-Krankenhaus initiierten Ausbildungsreihe, über die frisch erworbene Zusatzqualifikation.

17 neue Hygienebeauftragte - Walburga-Krankenhaus setzt Leitlinien konsequent in die Praxis um

[29.11.2012]

Im Nu breitete sich gute Laune aus: Nachdem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Woche lang eifrig büffeln, dazu jeden Morgen aufs Neue aktuelle Schutzvorschriften, Regelwerke, Untersuchungsstandards, Rechtsgrundlagen oder Gefahrstoffrichtlinien lernen mussten, fiel spätestens bei der Aushändigung des Lehrgangszertifikats über die erfolgreiche Teilnahme jegliche Anspannung von ihnen ab. Im St. Walburga-Krankenhaus Meschede, aber auch in den übrigen  Verbundeinrichtungen der Trägergesellschaft Misericordia dürfen jetzt ab sofort siebzehn Pflegekräfte wichtige Aufgaben als Hygienebeauftragte(r) wahrnehmen.
 
Damit setzte die Klinik am Schederweg einerseits Direktiven des Landes Nordrhein-Westfalen, andererseits Leitlinien des dem Bundesgesundheitsministerium angegliederten Robert Koch Instituts konsequent in die Tat um. Um den heutzutage wachsenden Anforderungen, etwa bei der Infektionsprävention, gerecht zu werden, war eben jene Zusatzqualifikation zur Unterstützung des Stations- und Ambulanzpersonals verlangt worden. Gilt es doch die etwaige Übertragung von Keimen tunlichst zu vermeiden.  

Wichtige Ansprechpartner

Die  nunmehr frisch ausgebildeten Beauftragten, sie sollen künftig administrative und organisatorische Belange verknüpfen helfen, obendrein als wichtige Ansprechpartner zwischen den einzelnen Abteilungen fungieren, zudem eine noch bessere Vernetzung untereinander bewerkstelligen. „Das, was wir beispielsweise an Maßnahmen für notwendig erachten“, betonte Hygienefachkraft Guido Austermeier, einer der maßgeblichen Macher, „kann auf diese Weise direkt im Alltag überprüft werden  – oder umgekehrt.“ Theorie und Praxis, eng verzahnt, bilden fortan die gewünschte Einheit.  
 
Austermeier war es zudem, der gemeinsam mit seiner Kollegin Martina Niermann die inhaltlichen Module des Kursprogramms festlegte. Oberstes Ziel dabei: „Wir wollten möglichst viel Sachwissen vermitteln – auf modernstem Stand.“ Angefangen bei Peter Schauerte, dem im Walburga-Krankenhaus zuständigen Leiter für den Bereich Qualitätsmanagement, bis hin zu Sicherheitsingenieur Harald Voigt gelang es den Zweien, erfahrene Dozenten aufzubieten. So ließen sich die insgesamt 40 Unterrichtsstunden höchst vielseitig, zugleich realitätsnah gestalten. Darüber hinaus koordinierte das Duo vor Ort die interne Abstimmung mit der Fach-Verwaltung des Hochsauerlandkreises. Die erteilte dem Vorhaben rasch grünes Licht.

Freude bei den Initiatoren

Worüber sich die Initiatoren Austermeier/Niermann am Ende besonders freuten: „Mittlerweile gehören wir zu den Ersten, die den offiziellen Vorgaben mustergültig entsprechen.“ Dass in den nächsten Monaten weitere Nachschulungen offeriert werden sollen, darüber tauschten sich die beiden ebenfalls schon detailliert aus.